Umstrittenes Glyphosat

Kärnten erreicht Glyphosatverbot

In Kärnten gibt es ein Entwicklung in Sachen Glyphosat. Die EU-Kommission gibt grünes Licht für ein Verbot in privaten Häusern und Gärten, für die Landwirtschaft konnte man das Gebot nicht durchsetzen. Landeshauptmann Peter Kaiser präzisierte die Pläne im neuen Landespflanzenschutzmittelgesetz. 


Was ist Glyphosat

Glyphosat ist in aller Munde. So erschreckend es auch klingt, leider ist darin viel Wahrheit verborgen.

Glyphosat wurde von Monsanto – der wahrscheinlich umstrittenste Agrarkonzern – als Wirkstoff unter dem Namen Roundup zur Unkrautvernichtung auf den Markt gebracht. Demonstranten ersetzten das "s" im Firmennamen des Unternehmens gerne mit einem Dollar-Zeichen. Und auch der Spitznahme "MonSatan" spricht für sich. 


Das Unkrautvernichtungsmittel wurde für weitere fünf Jahre – bis 2022 – zugelassen. Glyphosat ist Zentrum von zahlreichen Studien und wird darin als "krebserregend" befunden. Sicher ist, dass Glyphosat der Umwelt schadet.

Im August 2018 wurde der Konzern zu einer Zahlung von 298 Millionen Dollar Schmerzengeld verurteilt. Seine glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel hätten Krebs verursacht. Zumindest begründetete die Geschworenen-Jury das Urteil mit dem Versäumnis von Monsanto, den Kunden vor dem Krebsrisiko durch das Unkrautvernichtungsmittel zu warnen.

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