Tierquälerei auf Bauernhof

Schweine hatten Stacheldraht in der Nase

Unglaubliche Tierquälerei


Ein offensichtlich vom natürlichen Verhalten seiner Schweine genervter Bauer hat allen Tieren einen Stacheldraht durch die Nase gezogen, um sie am Wühlen im Boden zu hindern.

In ihrer kleinen Ortschaft in Kärnten hat eine Tierfreundin gesehen, dass sechs Schweinen  Löcher in die Nasen gebohrt und anschließend die Nasen mit Draht durchgezogen wurden. Der Landwirt hat die beiden spitzen Enden der Drähte dann noch so miteinander verbunden, dass sie in verschiedenen Richtungen wegstehen und so die Funktion eines Stacheldrahtes einnehmen. Das Ziel dieser Tierqual war es offensichtlich, dass ein Wühlen für die Schweine besonders schmerzvoll ist und sie den Boden nicht umgraben.

Wühlen ist für Schweine ein Grundbedürfnis. Wenn es die Umstände zulassen, verbringen Schweine täglich mehrere Stunden mit dem Wühlen im Boden, um nach kleinen Tieren, Samen und Wurzeln zu suchen. 

Die Tierfreundin hat den VGT (Verein gegen Tierfabriken) verständigt. Der Amtstierarzt Hermagor war noch am gleichen Tag vor Ort und hat die Schweine vom Draht befreit. Der Bauer wurde angezeigt und steht unter Beobachtung.

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