Tankstellen-Boykott

Wieso die Autofahrer so wütend sind

Zwar sinken die Rohölpreise, aber davon merkt man an den Zapfsäulen nichts. Ganz im Gegenteil - die Spritpreise steigen immer weiter. Jetzt wollen sich die Autofahrer dagegen wehren und rufen zu einem Boykott auf.

Kettenbriefe

In einem Kettenbrief der auf Facebook und Whatsapp die Runde macht, wird dazu aufgerufen am 26. November aus Protest nicht zu tanken:

"Große Protestaktion gegen die steigenden Benzin und Dieselpreise. Am Montag, den 26. November bitte keine Tankstellen anfahren! Wer tanken muss, sollte das am Sonntag, den 25. November noch machen. Sende diese Protestaktion an deine Kontakte weiter, um ein Zeichen gegen die hohen Benzin und Dieselpreise zu agieren." 

WOHER KOMMT DER BOYKOTT?

In Frankreich gibt es seit Tagen große Proteste und Straßenblockaden, unter anderem gegen die steigenden Spritpreise. Rund 290.000 Menschen gingen landesweit auf die Straße.  Seit Jahresbeginn sind die Steuern für Diesel-Kraftstoff nach früheren Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP um 7,6 Cent pro Liter gestiegen, für Benzin um 3,9 Cent. Eine weitere Anhebung ist für 2019 geplant.

WAS BRINGT DER PROTEST?

Die Menschen wollen damit ein Zeichen setzen. Wirklich etwas ausrichten wird es wohl nichts, weil der Sprit ohnehin gekauft wird - nur an einem anderen Tag.

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