Tag des Waldes

Österreichs Wälder wachsen

Zum Tag des Waldes haben wir ein paar spannende Fakten für dich zusammengefasst:


Fast 48 % des österreichischen Staatsgebietes sind mit Wald bedeckt. Den höchsten Waldanteil gibt es in der Steiermark und in Kärnten. In den beiden Bundesländern sind jeweils mehr als 60 % der Landesfläche bewaldet

Österreichs Wald wächst jedes Jahr um 3.400 Hektar

Der Wald in Österreich wächst mehr, als Holz aus ihm entnommen wird. In den letzten 10 Jahren ist der Waldanteil durchschnittlich um 3.400 Hektar pro Jahr gewachsen, was einem jährlichen Zuwachs von 4762 Fußballfeldern entspricht. Die Gesamtwaldfläche beträgt dadurch erstmals über 4 Mio. Hektar.






BMNT/BFW

BMNT/BFW

In Österreichs Wäldern wachsen 65 Baumarten

80 Prozent der Baumarten sind Nadelbäume, 20 Prozent Laubbäume. Die Fichte ist mit einem Anteil von 61,4% Prozent die mit Abstand häufigste Baumart in Österreich. Zweithäufigster Baum ist mit die Buche. Der Anteil der Fichte nimmt zugunsten stabiler Mischwälder ab (in den letzten 30 Jahren flächenmäßig um 5 Prozent), Laubbäume nehmen zu.

Die wichtigsten Aufgaben des Waldes:

300.000 Menschen leben vom Wald in Österreich 

Der Produktionswert des Waldes liegt bei 12 Mrd. Euro und der durchschnittliche Exportüberschuss beträgt 3,5 Mrd. Euro. Insgesamt sind rund 172.000 Betriebe an dieser Wertschöpfung beteiligt, 300.000 Menschen beziehen ein Einkommen daraus.

Klimawandel und Klimaschutz 

Der heimische Wald ist eine tragende Säule für den Klimaschutz: Wälder und ihre Böden speichern rund 3,6 Mrd. Tonnen CO2 Äquivalente, das ist ca. das 40fache des jährlichen Ausstoßes in Österreich. Jeder Kubikmeter Holz speichert fast eine Tonne CO2.

Der Klimawandel stellt die heimischen Wälderaber  vor große Herausforderungen. Das Jahr 2018 war von einem starken Borkenkäferbefall geprägt. Laut Schätzungen wurden rund 4  Mio. Festmeter Holz beschädigt, was der höchste je verzeichnete Schaden ist. Ursache des hohen Schädlingsdrucks sind vor allem lange Trockenheitsperioden. Betroffen sind vor allem Fichtenbestände. Diese müssen im Anlassfall rasch geschlagen und aus dem Wald entfernt werden. Hierfür wurden im vergangenen Jahr umfangreiche Sofortprogramme beschlossen.

Schutz vor Naturgefahren 

Die heimischen Wälder spielen vor allem im alpinen Gebiet eine wichtige Rolle beim Schutz vor Naturgefahren. 800.000 Hektar des Waldbestandes gelten als Schutzwald und tragen damit zur Sicherung von Siedlungsgebieten bei. Im Rahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) stellt das BMNT Mittel bereit, um diese für Leib und Leben wichtigen Funktionen des Waldes bestmöglich sicherzustellen.



Fun-Facts zum Wald

Hopfenbuche - (C) Kuratorium Wald

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