Tag der Umwelt

So kannst du deinen Beitrag leisten

Wenn du gerade mit dem Auto unterwegs bist – schau das nächste mal am Straßenrand entlang. Wenn du zu Fuß durch den Ort oder im Wald spazieren gehst – wirf einen Blick auf den Boden und in die Umgebung. Leider liegen da immer Dinge herum, die da überhaupt nicht hingehören … 

Littering


Das Wort „Littering“ bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfall und das Herumliegen von Müll auf Straßen, auf Plätzen, in Parks, in Gärten auf Wiesen und in Wäldern. Das beinhaltet sowohl Zigarettenstummel, Kaugummi, im weitesten Sinn auch achtlos weggeworfene Autoreifen und Haushaltsgeräte. 

Ob aus Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, Ignoranz oder Unwissenheit, werfen viele Menschen ihren Müll einfach weg. Doch schon ein einziger weggeworfener Zigarettenstummel kann 40 Liter Wasser verschmutzen.

Auch Hundekot fällt ins Littering hinein! Hundekot ist nicht nur unappetitlich, sondern auch ungesund für Weidetiere. Der gehört auf alle Fälle in den Restmüll und nicht in die Natur.



Elektroaltgeräte


Elektrokleingeräte mit Lithium-Batterien/Akkus bergen große Gefahrenpotentiale. Lithium-Batterien/Akkus findest du in vielen Alltags- und Haushaltsgeräten - vom Handy über Akkubohrer bis zum E-Bike. Die Vorteile der Lithium-Akkus gegenüber herkömmlichen Batterien liegen in der höheren Energiedichte und der geringeren Selbstentladung. Sie sind leistungsstark, erfordern aber einen sorgfältigen Umgang.

All diese Geräte können durch Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen Brände verursachen. Fällt ein Gerät auf den Boden, können Risse in den Akku-Membranen entstehen. Bei den nächsten Ladevorgängen können dadurch Kurzschlüsse auftreten, die Brände verursachen können.

Durch eine sorgfältige Handhabung und richtige Entsorgung lässt sich das Auftreten von unkontrollierten Kettenreaktionen weitgehend verhindern.

Elektrokleingeräte sowie Akkus können kostenlos im Altstoffsammelzentrum abgegeben werden. Im Restmüll haben solche Dinge nichts zu suchen. Wenn Batterien zu Hause aufbewahrt werden, bitte die offenen Pole mit Klebeband abkleben um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Seitens des Abfallwirtschaftsverband Spittal/Drau wurde eine Kampagne betreffend:  „Klein, aber oho“ – auch Klein(st)geräte und Gerätebatterien dürfen keinesfalls in den Restmüll.

Bioabfall


Eine Analyse zeigt, dass viele ÖsterreicherInnen ihren Bioabfall im Restmüll entsorgen.

Bioabfall richtig trennen ist eine der natürlichsten Sache der Welt – Was der Boden hervorbring, soll wieder zur Erde zurückkehren. Um den Abfallberg klein zu halten und die Ressourcen unserer Erde zu schonen, ist nach der Abfallvermeidung die Verwertung die beste Lösung.

Bioabfälle sind ein wichtiger Rohstoff - wenn drin ist, was rein darf!

Der Kompost kann nur so gut sein wie seine Ausgangsstoffe. Man sollte darauf achten, dass keine Fremdstoffe wie Kunststoffe, Glas oder gar Problemstoffe mit in die Tonne gelangen. Auch Verpackungen gehören nicht in den Bioabfall – Kunststoffe, Metall und Co verrotten nicht. Wenn verdorbene Lebensmittel entsorgt werden, immer die Verpackung vorher entsorgen.

Ein großes Problem bei der Sammlung der biogenen Abfälle stellt der hohe Anteil an „Plastiksackerln“ dar. Dies erschwert natürlich die Herstellung von qualitativ hochwertigem Kompost.

Der Nock-Kompost ist ein 100% Recycling-Produkt aus den Mitgliedsgemeinden des Abfallwirtschaftsverbandes Spittal/Drau. Die Ausgangsmaterialien sind biogene Abfälle (Biotonne), Baum- und Strauchschnitt sowie Gartenabfälle. Alle Infos dazu findest du hier: www.nock-kompost.at

 

Weitere Infos findest du auf der Homepage unter www.awvspittal.at

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