Stottern ist nichts Schlimmes

Ines spricht über ihr Handicap

"Auch Stotterer können ein normales, unbeschwertes Leben führen!"


Der 22. Oktober ist der internationale Tag des Stotterns. Ein Handicap, das für die Betroffenen sehr schwierig ist. Viele ziehen sich zurück und haben Angst in der Öffentlichkeit mit Fremden zu sprechen.

Eine die auch stottert ist Ines aus Klagenfurt. Die 33-jährige lässt sich aber nicht unterkriegen und will anderen Betroffenen Mut machen. Ines hat sich, wie sie sagt, selber viel zu sehr einschüchtern lassen. Sie hat damals die Matura abgebrochen, weil sie sich nicht zugetraut hat, dass sie die Prüfung schaffen wird.

Trotzdem kam es zur großen Karriere


Nachdem sie die Schule geschmissen hatte, hat Ines die Lehre zur Friseurin gestartet und leitet seit mittlerweile fast 8 Jahren einen eigenen Friseursalon. Außerdem hat sie vor Kurzem die Matura nachgemacht und studiert jetzt an der Fachhochschule Kärnten.

Anderen Mut zu machen ist ihr Ziel


Für Ines gibt es keinen Grund sich zu verstecken und das will sie auch anderen mit auf den Weg geben. "Es gibt Situationen wo du angeschaut wirst und die Anderen nicht wissen was du willst, aber ihr müsst uns einfach ein bisschen Zeit geben", ist ihre Botschaft an alle die nicht wissen wie sie bei Gesprächen mit Stotterern reagieren sollen.

Ines hat uns einiges über das Leben mit dem Handicap erzählt. Das ganze Interview mit Kärnten- Reporter Christopher Tiefnig hörst du hier:



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