Stinkwanzen im und ums Haus

Von wo sie kommen und was du tun kannst

Wenns draußen kälter wird, dann verkriechen sich diese Käfer auch in unser Haus oder in die Wohnung. Das sind sogenannte Stinkkäfer und sie sind einfach auf der Suche nach einem warmen Platz.

Stinkwanzen werden neben der warmen und hellen Oberfläche von Hausfassaden und Fensterrahmen vor allem vom Licht angezogen und so dringen sie meist durch offene Fenster in Wohnungen ein. Aber auch in Rissen, Spalten und Hohlräumen in Wänden oder Fensterrahmen suchen Stinkwanzen Schutz. Oft bieten dabei Rollladenkästen den Stinkwanzen Zutritt zur Wohnung. 

Warum gibt es plötzlich so viele Wanzen?

Die Wanzen vermehren sich vor allem in einem langen und trockenen Sommer. Ist das der Fall kann es im Herbst zu einer richtigen Wanzen Plage kommen.

Warum stinken die Wanzen?

Wenn die Wanzen Gefahr wittern, sondern sie ein Sekret ab und das riecht wirklich ekelhaft, gefährlich ist das aber nicht. Töten sollten Sie die Tiere nicht. Abgesehen davon, dass es freundlichere Methoden gibt die Wanzen rauszubringen, werden die toten Tiere zu richtigen Stinkbomben in der Wohnung.




Wie werde ich die die Stinkwanzen los?



Aus der Wohnung tragen

Achten Sie darauf, dass Sie das Tier nicht berühren oder gar töten. Stülpen Sie stattdessen einfach ein Glas über die Stinkwanze und schieben Sie anschließend langsam ein Blatt Papier zwischen Glas und Oberfläche. So helfen Sie der Stinkwanze dabei, in das Glas zu krabbeln und können es anschließend mit dem Papier verschlossen halten. Tragen Sie die Wanzen nach draußen und setzen Sie sie dort aus.

 

Stinkwanzen nicht einsaugen

Abgesehen davon, dass das Einsaugen von Stinkwanzen nicht gerade tierfreundlich ist, würde sich der Gestank über die Abluft des Staubsaugers auch in der Wohnung verteilen. Zerplatzt das Tier beim Einsaugen, wird der Geruch sogar noch strenger.

 

Fliegengitter gegen Stinkwanzen

Die effektivste Möglichkeit der Vorbeugung von Stinkwanzen im Haus sind Fliegengitter an den Fenstern, die häufig zum Lüften genutzt werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass andere Insekten so auch draußen bleiben.


Licht aus beim Lüften

Stinkwanzen werden zwar auch von den Oberflächeneigenschaften von Hauswänden (hell und warm) angezogen, allerding reagieren Sie noch stärker auf Licht. Achten Sie deswegen darauf, dass Sie beim Lüften das Licht aus machen.

 

Hohlräume und Fugen verschließen

Hohlräume und undichte Stellen befinden sich oft an Rollladenkästen oder auf Dachböden. Durch diese gelangen Stinkwanzen bei der Suche nach einem Winterquartier schnell unbemerkt ins Haus. Mit entsprechender Dichtungsmasse können Sie schnell und einfach undichte Stellen verschließen und Stinkwanzen vorbeugen. So können Sie übrigens auch anderen Insekten wie Marienkäfer vorbeugen. Außerdem wirkt sich das Abdichten langfristig ebenfalls positiv auf Ihre Heizkosten aus.

 

DIY-Insektenschutz

Anstelle von Klebefallen und chemischen Insekten-Sprays können Sie Stinkwanzen-Spray auch selbst herstellen. Eine Mischung aus Essig, Wasser und Spülmittel soll dafür sorgen, dass Stinkwanzen weiterfliegen. Mischen Sie dazu 120 ml Wasser, 60 ml Essig und 30 ml Spülmittel in einer Sprühflasche an und sprühen Sie damit Fensterrahmen und die Bereiche ein, in denen sich die Stinkwanzen aufhalten. Chemische Schädlingsbekämpfungsmittel können die Innenraumluft belasten und Klebefallen sind ebenfalls alles andere als tierlieb. Außerdem führen Klebefallen dazu, dass verendende Stinkwanzen noch mehr Geruch erzeugen.

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