Geld zurück fürs Home-Office

Das kannst du von der Steuer absetzen

Seit dem Vorjahr sind viele von uns im Homeoffice – und damit wir alle auch anständig arbeiten können, waren auch einige Anschaffungen nötig: der neue Schreibtisch, der Bürosessel, das Handy oder schnelleres Internet. Wir verraten dir, wo du vom Finanzamt ein bisschen Geld zurückholen kannst. Steuerberater Wolfgang Granig aus Klagenfurt rät auf jeden Fall eine Arbeitnehmerveranlagung durchzuführen. Selbst wenn du überhaupt keine Abschreibungen hast, bekommst du meistens zwischen 50 und 100 Euro zurück. Solltest du keinen Steuerausgleich machen, passiert das seit einigen Jahren automatisch im Herbst von Seiten des Finanzamtes. Wenn du dann damit nicht einverstanden bist, kannst du eine Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend machen.
 
 

Büroartikel

Kugelschreiber, Klammern, Druckerpapier usw. Das alles kannst du als Ausgaben beim Steuerausgleich geltend machen. Allerdings musst du die Dinge wirklich ausschließlich beruflich brauchen und nicht privat.


Neue Geräte

Laptop, Handys oder Drucker bringen dir ebenfalls bares Geld zurück – vorausgesetzt du benutzt die Geräte auch beruflich. Bis zu einem Betrag von 800 Euro kannst du Arbeitsmittel als geringfügiges Wirtschaftsgut abschreiben. Verwendest du den Laptop auch privat, dann musst du einen Privatanteil abziehen. Du kannst dann nur 60% der Kaufsumme beim Finanzamt für die Anschaffung einreichen. Kostet das Handy 1.000 Euro, dann kannst du 600 Euro abschreiben 



BÜROMÖBEL UND ANDERE KOSTEN

Einen neuen Bürosessel kannst du ziemlich als zusätzliche Ausgabe für dein Homeoffice angeben. Ganz genau geregelt ist das bisher nicht. Schwieriger wird es mit anderen Möbeln wie Regalen oder Schreibtischen. Da müsstest du einen eigenständigen Arbeitsraum haben. Eine Ecke im Wohnzimmer zählt in dem Fall nicht. Was aber geht sind Internet- und Handykosten. Benutzt du deinen privaten Internetzugang und deine privates Handy auch geschäftlich, dann kannst du wieder 60% der Kosten für die Tarife absetzen.  
 

WIE IST DAS MIT DER PENDLERPAUSCHALE?

Auch wenn du im Homeoffice bist und nicht auf die nötige Anzahl der Fahrten pro Monat zum Arbeitsplatz kommst, darfst du die Pendlerpauschale wie gewohnt geltend machen.


 

WEITERE ABSCHREIBPOSTEN

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