Sicherheitspanne bei Twitter

Du solltest sofort dein passwort ändern

330 MILLIONEN NUTZER SOLLEN TWITTERPASSWORT ÄNDERN

Wegen einer internen  Sicherheitslücke hat Twitter seine rund 330 Millionen Nutzer  aufgefordert, vorsichtshalber ihre Passwörter zu ändern. Ein in der Software entdeckter Fehler habe dazu geführt, dass Passwörter unverschlüsselt in  einem internen Verzeichnis gespeichert wurden, teilte das Unternehmen am Donnerstag (3. Mai) mit. Zusätzlich werden Nutzer via E-Mail informiert. 

KEINE HINWEISE AUF DATENMISSBRAUCH

Der  Fehler sei inzwischen behoben, betonte Twitter. Dennoch sollen die  Nutzer sicherheitshalber ihr Passwort ändern. Technikchef Parag Agrawal  erklärte in einem Blogeintrag, dass Twitter Passwörter verschlüsselt  oder "zerlegt" speichert. Durch einen Softwarefehler seien sie  versehentlich sichtbar gemacht worden. Wie viele Passwörter aufgedeckt wurden und wie lange diese sichtbar  waren, teilte Twitter nicht mit. "Es tut uns sehr leid, dass das  passiert ist", erklärte Agrawal. 

(Quelle: APA)


Wie wähle ich ein sicheres Passwort?

Passwörter sollten regelmäßig geändert werden. Wir haben für dich ein paar Tipps  zusammengefasst, wie du ein sicheres Passwort generierst: 

Die Grundregeln

Einfache  Passwörter werden schnell von Hackern und Entschlüsselungsprogrammen  geknackt. Darum solltest du dir die Zeit nehmen und dir ein gutes  Passwort überlegen: 

  1. mind. acht bis zehn Zeichen 
  2. je länger dein Passwort, desto sicherer
  3. Mix aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen
  4. Verschiedene Konten – verschiedene Passwörter
  5. Du solltest alle drei bis vier Monate dein Passwort ändern.
    Dabei  solltest du jedoch ein komplett anderes Passwort generieren, das nichts  mehr mit den letzten gemein hat. Sonst entstehen Muster, die man  schnell knacken kann. 

In vielen Unternehmen,  Schulen/Universitäten usw. wird von den Nutzern verlangt, dass sie ihre  Passwörter in kurzen Abständen ändern. Oft führt das dazu, dass  unsichere Passwörter erstellt werden, weil man sich diese für kürzere  Zeiten merken muss. 

Was du nicht tun solltest: 

  1. Namen von Personen, Haustieren oder Städten
  2. Geburtsdaten
  3. Autokennzeichen
  4. Telefonnummern
  5. Wort bezieht sich auf den Dienst
  6. Buchstaben- oder Zahlenfolgen wie 1234 oder abcd123 usw.
  7. Zeichenfolgen auf der Tastatur
  8. Umlaute können im Ausland zu Problemen führen.
  9. Passwörter aus Anwendungen wie Word herauskopieren. Die Zwischenablage kann leicht geknackt werden, wenn du z.B. den Browser Internet Explorer benutzt –  mit Firefox ist das schwieriger.


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