Schluckauf: Was dagegen hilft

Heute ist Tag des Schluckaufs

Was verursacht Schluckauf?


Wenn sich das Zwerchfell (Muskelwand, die die Brust von der Bauchhöhle trennt) anspannt, dann entsteht ein Unterdruck. Das Zwerchfell zieht sich beim Schluckauf ruckartig zusammen und verkrampft. 

Für Schluckauf (oder Schnackerl, Hicksen) gibt es viele Ursachen:


Ist Schluckauf gefährlich?


Schluckauf ist in der Regel nicht gefährlich. Das unkontrollierte „Schnackerl stoßen" ist, speziell wenn man eine Präsentation abhalten oder Moderieren muss, eher nur lästig. Wenn das Hicksen aber über mehrere Stunden anhält, ist es besser einen Arzt aufzusuchen. In allen anderen Fällen gibt es praktische Hausmittel dagegen.

 

Wie werde ich Schluckauf schnell wieder los?


Es ist wichtig abgelenkt zu werden und die Nerven zu beruhigen. Folgende Hausmittel können am besten helfen:


 

No Go


Wer hingegen versucht, den Schluckauf zu unterdrücken, löst die Verkrampfung des Zwerchfells nicht, sondern sorgt eher dafür, dass sie länger anhält.

 

Anti-Schluckauf-Strohhalm


Im Sommer 2021 hat ein US-amerikanischer Forscher einen vielversprechenden Anti-Schluckauf-Strohhalm auf den Markt gebracht. Der L-förmige Strohhalm „Hickaway“ hat am anderen Ende des Mundstückes ein sehr enges Ventil.

Die Kombination aus dem Schlucken des Wassers und dem durch das Ventil erschwerten Schlürfen soll jene Nerven aktivieren, die ursprünglich den Schluckauf verursacht haben. Der Druck im Zwerchfell lässt nach. Laut einer Studie konnte da sogar in 90 Prozent der Fälle Schluckauf beseitigt werden.

 

Schluckauf Weltrekord


Der Mensch mit dem am längsten anhaltenden Schluckauf war laut einem Zeitungsbericht Charles Osborne. Der Amerikaner litt angeblich 69 Jahre an dem Phänomen. Er musste alle anderthalb Sekunden hicksen - und wurde 93 Jahre alt.

 

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