René unter Strom

Erneuerbare Energie effizient nutzen

Welche Möglichkeiten haben private Haushalte und Unternehmen, aus fossiler Energie auszusteigen? Welche Alternativen gibt es zur Ölheizung und zum Auto mit Verbrennungsmotor? Wir holen Vordenker, Umsteiger und Fachleute vor den Vorhang. Antenne Kärnten-Reporter René Detomaso hat sich gemeinsam mit der Kelag die effiziente Nutzung von erneuerbarer Energie angeschaut.

"Das ist immer schon in unserer DNA drin"


Das sagt Manfred Freitag, Sprecher des Kelag-Vorstands. Elektrischen Strom aus erneuerbarer Energie wie Wasserkraft oder Biomasse herzustellen steht auch knapp 100 Jahre nach der Gründung der Kelag ganz oben auf der Liste. Elektromobilität wird immer beliebter und ausgereifter und auch das Heizsystem der Zukunft sollte CO2-frei sein. Bis zum Jahr 2030 soll die elektrische Energie zu 100 Prozent bilanziell aus erneuerbarer Energie sichergestellt werden.


Das umgekehrte Prinzip eines Kühlschranks


Bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung kostet die Wärmeenergie im Schnitt 1.200 Euro im Jahr - mit Wärmepumpe liegt man teilweise nicht einmal bei der Hälfte. Eine Wärmepumpe kann auch zur Kühlung eingesetzt werden und die weiteren Vorteile und die Funktionsweise erklärt Vertriebsleiter Alexander Marchner.


"Wir wollen Nachhaltigkeit unterstützen"


Die Kelag bietet mit dem Tarif „Kelag Wärmepumpen Plus“ eine zusätzliche Förderung für Neubauer und Sanierer an. Patricia Kokaly von der Kelag merkt in letzter Zeit einen deutlichen Anstieg bei der Nachfrage von Häuslbauern und Sanierern.

Hier bekommen Sie alle Infos zum Tarif "Kelag Wärmepumpen Plus"


"Ich habe damit sehr viele Möglichkeiten"


Sandra Kröpfl baut gerade in Lind in der Gemeinde Arnoldstein ein Haus mit einem effizienten und nachhaltigen Heizsystem - Wärmepumpe und Photovoltaik gehören da zum Standard.



"10 Prozent der Neuzulassungen sind E-Autos"


Der Straßenverkehr ist eine ganz wesentliche Belastung für das Klima, die Emissionen in diesem Bereich steigen nach wie vor. E-Autos sind heute eine alltagstaugliche Alternative. Mit ihnen ist es möglich, aus Diesel und Benzin auszusteigen. Petra Hofmann ist die Produktgruppenverantwortliche für die Elektromobilität in der Kelag, sie hat den Markt und die Entwicklungen immer im Blick.


"Heute sind 300 Kilometer kein Thema mehr"


Die größten Vorurteile zur Elektromobilität gibt es im Bereich der Reichweite und des Ladens. In den letzten 10 bis 15 Jahren ist hier die Entwicklung rasant vorwärts gegangen, bestätigt Stefan Forst, Experte für Elektromobilität in der Kelag.




"Das linke Bein irgendwie unter den Sitz hineinklemmen"


Gut 55.000 E-Autos gibt es derzeit in Österreich, jede zehnte Neuzulassung fährt mittlerweile elektrisch. Sofia Ruttnig aus Radsberg ist heuer im Februar auf ein Elektrofahrzeug umgestiegen.



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