Unzulässige Preisklausel

Kelag zahlt Millionen an Kunden zurück

Dubiose Preisänderungsklauseln


Der Energieversorger Kelag muss jetzt mehrere Millionen Euro an seine Kund:innen zurückzahlen. Der Durchschnittshaushalt soll nun mehr als 120 Euro zurückbekommen. Grund dafür ist eine Klage des Vereins für Konsumenteninformation. Der hat die Kelag wegen dubiosen Preisänderungsklauseln bis Februar des Jahres 2020 geklagt. Der oberste Gerichtshof hat entschieden, dass diese Erhöhungen nicht gerechtfertigt waren. Jetzt haben sich die Kelag und der Verein im Streit um die Preisanpassungsklauseln auf eine Rückzahlung an die Kund:innen geeinigt.


RÜCKZAHLUNGEN IN MILLIONENHÖHE


Man geht davon aus, dass sich zwischen 20 und 50 Prozent der Betroffenen melden werden und die Kelag somit eine Summe in Millionenhöhe zurückerstatten muss.


So holst du dir dein geld zurück


Die betroffenen Kund:innen können - laut einem Schreiben der Kelag -  bis 31. Dezember 2022 ihren Anspruch beim Verein für Konsumenteninformation anmelden. Das Geld wird dann vom Energiekonzern überwiesen.

Hier kommst du direkt zum Formular des VKI:
https://lime2021.vki.at/index.php/550


Diese Tarife sind betroffen


  • Kelag Home Plus (Kelag-ÖKO-PUR+)
  • Kelag Nachtstrom (Kelag-Speicherwärme)
  • Kelag Home Strom (Kelag-Strom)
  • Kelag Home Basic (Kelag-Online-Strom)
  • Kelag Home Basic (Kelag-ÖKO-Fix)
  • Kelag Nachtstrom (Kelag-ÖKO-Nachtstrom)
  • Kelag Home Basic (Ö-Strom)
  • Kelag Nachtstrom (Austria-Speicherwärme)
  • Kelag Home Nachtstrom (Kelag-Nachtstrom)