Paketbombe in Guttaring

Foto: M. Wieser/LKH-Univ. Klinikum Graz

Mutter ist wieder Zuhause

Am 1. Oktober hat ein Mann hat ein Paket vor der Wohnungstüre einer Frau abgelegt und geläutet. Dann ist er abgehauen und die Bombe ist explodiert. Die Frau die in der Wohnung wohnt hat sich dabei sehr schwer verletzt. Der Knall bei der Explosion war im ganzen Ort zu hören.

Verletze  mutter wieder zuhause

Am 28.10. konnte die 27-jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Bleibende Schäden trägt sie Gottseidank nicht davon. Sie kann vorerst daheim bleiben, bis sie in einer Reha-Klinik eine Bewegungstherapie anfängt.

Foto: M. Wieser/LKH-Univ. Klinikum Graz


INTENSIVSTATION

Die mehrfache Mutter musste mit lebensgefährlichen Verbrennungen an die Klinik in Graz geflogen und operiert werden.  Fast die Hälfte ihres Körpers - darunter das Gesicht, die Arme und der Rücken - sind sehr schwer verbrannt worden. Nach der zweiten Operation und einer Hauttransplantation geht es der Frau immer besser. Die Ärzte haben jetzt schon zum zweiten Mal die Verbände gewechselt und sind mit dem Heilungsverlauf zufrieden. Die Frau muss aber weiterhin auf der Intensivstation der Uniklinik in Graz bleiben.

Täter gefasst

Der 28-jährige Ex-Mann der Frau und dessen 29-jähriger Freund wurden festgenommen. Die beiden haben im Internet nach Sprengfallen gesucht und Bauteile für die Paketbombe bestellt. Schon im Sommer haben sie in einem Wald einen „Probebombe“ gezündet. Bei der Tat hat der Mann bei seiner Ex-Frau angeläutet - sein Komplize hat in Sichtweite gewartet. Von ihrem vereinbarten Treffpunkt fuhren die beiden dann Richtung Klagenfurt.

Der Ex-Mann wurde gleich nach der Tat am 1. Oktober festgenommen - sein Freund zwei Tage später. Beide haben die Tat gestanden und sind jetzt in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert worden.



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