"Ohne kochen,Männer und Sport"

Weixelbraun

Antonia Gössinger über Ruhestands-Pläne

Nach 44 Berufsjahren ist Schluss. Antonia Gössinger, eine der bekanntesten Kärntner Journalistinnen, tritt mit 1. Jänner 2021 in den Ruhestand. Sechs Jahre lang war sie auch die Chefredakteurin der Kleinen Zeitung. 

Im großen Abschiedsinterview mit Antenne- Programmchef Timm Bodner, spricht sie sehr offen über Anfeindungen, Diskriminierung, große Geschichten, Unabhängigkeit und das Leben nach der Redaktion.

Die gute Nachricht übrigens für alle LeserInnen: Antonia Gössinger bleibt der Kleinen Zeitung mit ihrer Kolumne "Salz & Pfeffer" auch weiterhin erhalten. Neuer Chefredakteur wird der frühere Antenne- Mitarbeiter Wolfgang Fercher.

Hier das ganze Interview mit Antonia Gössinger nachhören:


die besten Zitate:

„Journalistin ist man 24 Stunden am Tag und das bleibe ich auch.“
Zum Thema Un- Ruhestand

„Ich habe mir nie persönlich oder privat einen Vorteil von jemandem erwartet, deshalb hatte ich auch kein Problem mit Anfeindungen.“
Über Unabhängigkeit

„Ich bin sogar aus dem Sparverein ausgetreten.“
Bezüglich Verfänglichkeiten

„Ich wollte nie Schreibtischtäterin sein. Die Geschichten liegen auf der Straße, dafür muss man aber rausgehen können.“
Über erschwerte Arbeitsbedingungen im Lockdown

 „Ich habe auch persönliche Diskriminierungen als Frau erlebt."
Den Mächtigen auf die Finger schauen hat auch Folgen

„Ich freu mich darauf, dass ich nicht mehr so früh aufstehen muss.“
Chefredakteurinnen in Pension dürfen ausschlafen.

„Ich werde sicher nicht kochen lernen, keinen Mann suchen und auch nicht zu sporteln beginnen.“
Klare Pläne für den Ruhestand



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