Naschobst

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HEIDELBERT 


DIE BEERENSTARKE SUPERFRUCHT IST GARTENPFLANZE DES JAHRES

Eine beerenstarke Superfrucht wurde von den Österreichischen Baumschulen zur Gartenpflanze des Jahres 2021 gekürt: Heidelbert. Mit Heidelbert wird dem Trend zum Naschobst und zum eigenen Anbau von Beeren Rechnung getragen. Es handelt sich um eine reichtragende Heidelbeersorte mit mittelgroßen, hellblauen Früchten. 

Die Österreichischen Baumschulen haben sich für diese Pflanze entschieden, weil die Beeren sehr gut schmecken und gesund sind, die Blüten im Frühling gerne von Insekten beflogen werden und das Obstgehölz im Herbst eine überraschend schöne Herbstfärbung der Blätter zeigt.


ANSPRUCHSVOLLER SÄURELIEBHABER

Heidelbert wird vorzugweise im Frühling oder im Herbst gepflanzt. Heidelbeeren wachsen auf lichten kalkfreien Böden im Wald. Als Moorpflanzen vertragen sie keinen Kalk und reagieren bei falscher Erde oder hartem Wasser mit gelb gefärbten Blättern und reduziertem Wachstum. Wenn man in Regionen mit kalkhaltigen Böden trotzdem Heidelbeeren pflanzen möchte, muss man die Pflanzen in reine Moorbeeterde setzen. Moorbeeterde ist für kalkempfindliche Pflanzen wie Rhododendron oder Heidelbeeren zusammengestellt und bietet das saure Milieu mit einem pH-Wert von 4,0-5,0 in dem sich diese Pflanzen wohl fühlen. 

Für die Pflanzung hebt man einfach ein großes Pflanzenloch aus, ersetzt die vorhandene Erde durch die Moorbeeterde und setzt die Pflanzen ein. Heidelbeeren sind Flachwurzler, das bedeutet, dass ich die Wurzeln oberflächlich verbreitern. Die Pflanzgrube sollte daher sehr breit und nicht allzu tief sein. Wie die meisten Heidekrautgewächse reagieren Heidelbeeren sehr empfindlich auf zu tiefes Pflanzen, denn ihre Wurzeln sterben bei Sauerstoffmangel sehr schnell ab. Beim Pflanzen sollte die Oberkante des Erdballens ein bis zwei Finger breit aus der Erde herausschauen. Der gesamte Wurzelbereich wird nach dem Pflanzen mit Rindenmulch oder Rindenkompost angehäufelt.

Heidelbert ist auch für den Anbau im Topf geeignet. Dafür wird ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit Moorbeeterde befüllt. Kulturheidelbeeren fühlen sich im Gegensatz zu den Wildheidelbeeren in der Sonne am wohlsten. Heidelbert ist selbstfruchtbar. Es ist daher nicht zwingend notwendig eine zweite Sorte zu setzen. Zur Erhöhung des Fruchtertrages wird jedoch empfohlen zwei Pflanzen zu setzen. Die Österreichischen Baumschulen haben eine Sorte ausgewählt die sehr krankheitstolerant und gut frosthart ist. Heidelbert wächst buschig und wird 1,2-1,5 m hoch.


Wasser marsch!

Die wichtigste Pflegemaßnahme bei der Kultur von Heidelbeeren ist das Gießen. Der Boden sollte immer feucht sein, Staunässe aber vermieden werden. Trocknet die Erde rund um die Pflanzen aus, kann es dazu führen, dass die Früchte sehr klein bleiben oder gar keine Früchte vorhanden sind. Gegossen wird am besten mit Regenwasser, da es kalkarm ist. Kalkreiches Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Der restliche Pflegeaufwand hält sich bei Heidelbeeren in Grenzen. Geschnitten werden die Pflanzen im Spätwinter kurz vor dem Austrieb. Es werden nur kranke oder alte Triebe, die nicht mehr tragen, vorsichtig entfernt. Ein radikaler Rückschnitt wird von der Pflanze nicht gut vertragen. 


Im Mai beginnt die Blüte der Heidelbeeren. Heidelbert ist selbstfruchtbar und benötigt daher nicht unbedingt eine andere Sorte als Befruchtungspartner. Heidelbeerblüten werden von Insekten gerne angeflogen und durch die Bestäubung durch Bienen erhöht sich der Ertrag der Blaubeeren merklich.

Mitte Juli beginnt die Heidelbeerernte. Die mittelgroßen, aromatischen Beeren werden am besten mit der Hand geerntet. Die Ernte mit dem Beerenrechen erfordert etwas Geschick und hat den Nachteil, dass auch unreife Früchte mitgepflückt werden.

Unterschied Kulturheidelbeere und Wildheidelbeere

Für den Anbau im Garten ist die Kulturheidelbeere sehr gut geeignet. Sie wird je nach Sorte 1,5-2,0 m hoch und trägt somit auch deutlich mehr Früchte, als die 30-50 cm hohe Wildform. Die Früchte sind süßer und enthalten weniger Säure als die Waldheidelbeeren. Das Fruchtfleisch der gezüchteten Heidelbeeren ist hell und die blaue Farbe sitzt nur in der Schale.


Erdbeeren


Erdbeeren gehören zu den Lieblingsobstarten in Österreich. Immertragende Sorten geben eine reiche Ernte von Mai bis Oktober.

Bienchen, Bienchen an der Pflanz, wer ist die fruchtigste Erdbeer im Land? 

Obwohl Erdbeeren selbstfruchtbar sind, erhöht sich der Fruchtertrag und der Anteil der schönen gesunden Früchte sehr stark, wenn die Blüten zusätzlich durch Wind und Insekten bestäubt werden. Bei Versuchen wurde ermittelt, dass Erdbeeren ohne Wind und Insekten zu 53% bestäubt werden, durch Wind erhöht sich die Bestäubungsrate auf 67% und bei Insektenbestäubung wächst die Bestäubungsrate auf 91%. Je häufiger die Blüten von Insekten angeflogen werden, umso größer und schwerer werden die Früchte. Blüten, die nicht durch Bienen, Hummeln, andere Insekten oder Wind bestäubt wurden, haben mehr deformierte Früchte, die viel kleiner sind.


Pflanzung und Pflege

Werden die Erdbeeren in ein Beet gepflanzt, empfiehlt sich ein Reihenabstand von 60 cm und ein Pflanzabstand von 25-30 cm. Das Beet sollte unkrautfrei und mit Kompost verbessert sein. Auf dem gleichen Standort sollten 3-4 Jahre keine Erdbeeren gestanden haben. Nach dem Pflanzen deckt man die Erde mit Stroh oder Unkrautvlies ab. Dadurch bleiben die Früchte sauber und gesund.


Die Pflege vor dem Winter

Wenn die Erdbeeren nicht vermehren möchte, entfernt man alle Austriebe der Pflanzen. Die Kraft, die die Pflanze benötigt, um sich selbst zu vermehren, fehlt sonst für die nächste Saison. In Vorbereitung auf den Winter entfernt man auch alle Blätter. In den verrottenden Blättern könnten sich sonst Schimmelpilze und andere Krankheitserreger bilden, die die Erdbeerpflanzen schädigen.

Dabei darf das Herz der Erdbeerpflanze auf keinen Fall beschädigt werden. Am einfachsten gelingt das mit einer Garten- oder Heckenschere. Einige Gärtner mähen bei großen Erdbeeranpflanzungen mit dem Rasenmäher oder der elektrischen Heckenschere über die Pflanzen. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass die Schnittfläche nicht zu tief sitzt, um das Herz nicht zu verletzen.

Nach dem Mähen folgen Düngen und Auflockern des Bodens. Dies geschieht am besten durch Einarbeiten von Sand, Torf oder Kompost. So werden vor allem schwere Böden wieder leichter. Für das Düngen einfach eine Schicht aus verrottetem Mist oder Stroh aufbringen. Vor der Kälte im Winter schützt man Erdbeeren am besten mit einer Decke aus Fichtenreisen, die locker aufgelegt wird.



HIMBEEREN

Die beste Pflanzzeit für Himbeeren ist entweder im Frühling oder im Spätherbst. Damit man viele Jahre lang Freude und reiche Ernte hat, sind bei der Anlage des Himbeerbeetes ein paar Dinge zu beachten. Wählen Sie einen Standort aus, an dem zuvor keine Himbeeren gepflanzt waren. Es entsteht sonst Bodenmüdigkeit. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie von beiden Seiten die Sträucher beernten können. Ein Beet direkt am Gartenzaun, wenn die andere Seite nicht zugänglich ist, ist mühsam bei der Ernte. Himbeeren mögen tiefgründe Böden ohne Verdichtungen. Daher muss man das Beet zweispatentief lockern und besonders bei lehmigen Böden reifen Kompost einarbeiten. Himbeeren benötigen ein Gerüst, damit die Triebe aufrecht wachsen. Dafür reichen zwei Pfähle mit drei Spanndrähten auf 40, 80 und 120 cm Höhe. Gepflanzt wird mit einem Abstand von 50 cm zwischen den Pflanzen. Werden mehrere Beete parallel angelegt, sollte man einen Weg von 50 cm einplanen dh. der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 1,50 m. 


Richtige Düngung

Himbeeren gehören zu den Flachwurzlern. Daher sollte man beim Düngen und bei der Unkrautbekämpfung möglichst wenig umgraben um die Wurzeln nicht zu verletzten. Beerenobstdünger, Hornspäne oder Kompost werden nach der Ernte und im Frühling oberflächlich aufgebracht. Eine Mulchschicht zum Schutz vor Austrocknung ist empfehlenswert. 


 

Sommerhimbeeren vs. Herbsthimbeeren

Werden beide Typen gepflanzt, kann man von Juni bis in den Herbst Früchte ernten. Aber worin liegt der Unterschied?

Sommerhimbeeren tragen Blüten und später die Früchte am einjährigen Trieb. Das bedeutet, dass man nach der Ernte alle Triebe, auf denen Beeren hingen bodennah abschneidet. Außerdem werden auch kranke Ruten abschnitten. Die anderen Triebe bleiben stehen für die Ernte im nächsten Jahr. Herbsthimbeeren tragen Früchte an den Trieben, die im gleichen Jahr gebildet wurden. Im Spätherbst werden alle Triebe bodennah abgeschnitten. Klingt etwas verwirrend, ist in der Praxis aber nicht schwer!

Himbeeren sind nach der Ernte nur kurz haltbar. Kuchen, Marmelade, Likör oder Himbeeressig sind einige Möglichkeiten zur Verarbeitung. Man kann auch ganze Früchte oder pürierte und passierte Beeren einfrieren und erst später verarbeiten.

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