Mobilfunkgeneration 5G

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Das kann die neue Technologie

5G-Frequenzen um 188 Mio. Euro versteigert 

Die ersten Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G sind vergeben. Die Versteigerung brachte dem Staat rund 188 Mio. Euro ein. A1 (Telekom Austria) gab 64 Mio. Euro aus, T-Mobile 57 Mio. Euro und Drei (Hutchison) 52 Mio. Euro.  Weitere Nutzungsrechte gingen an Mass Response, Liwest, Salzburg AG und Holding Graz. Aber was kann die neue Technologie eigentlich?


Von 2G zu 5G - Eine Zeitreise

1992 hat alles mit dem 2G Netz bekommen. 2001 erreichte uns dank der UMTS-Technik das 3G Netz und die mobile Internetgeschwindigkeit wurde schneller. Seit 2004 surfen wir mit 4G. Der neue Mobilfunkstandard 5G verspricht eine noch schnellere Übermittlung von Daten. 

Echtzeit

5G soll Datengeschwindigkeiten ermöglichen, die mindestens 100 Mal schneller sind als die bestehenden 4G-Netze und für sehr niedrige Reaktionszeiten sorgen. Diese liegt im Bereich einer Millisekunde, was für industrielle oder medizinische Anwendungen entscheidend ist und auch selbstfahrende Autos salonfähig machen soll. Auch das Online-Gaming soll sich durch 5G revolutioniert werden. Streaming-Games können fast in Echtzeit gespielt werden. Zudem müssen keine Unterbrechungen während der Übertragung befürchtet werden. Die neue Technologie ist auch viel energiesparender. Das neue Mobilfunknetz soll bis zu 90 Prozent weniger Strom benötigen.

Wann startet 5G in Österreich?

Wann wir 5G bei uns nutzen können ist noch nicht ganz klar. Die ersten 5G-Handys kommen im laufe des Jahres auf den Markt. Telekom-Experte Roman Friedrich glaubt, dass der 5G-Boom erst ab 2021/22 kommen wird.

Interview mit ministerin Margarete Schramböck

Die Ministerin war bei uns im Studio und hat unsere Frage rund um das neue 5G-Netz beantwortet.


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