Lockerungen ab 15. März

Gastro im Freien zwei Wochen später

Trotz steigender Zahlen wird mit kleinen Öffnungen geplant


Wie die Bundesregierung am Montag, den 1. März verkündet hat, wird es ab dem 15. März weitere Lockerungen geben:

Ab diesem Tag kann der Schulsport im Freien wieder starten.

Aber auch für die Gastronomie gibt es positive Nachrichten. Ab 27. März dürfen Gastronomen im Freien aufsperren. Also Gastgärten dürfen wieder besucht werden. Allerdings auch hier mit Tests, Abstand und Hygiene-Maßnahmen.

Noch keine Perspektive gibt es für die Hotels und den Tourismus. Kurz spricht vom "Ziel" Indoor-Gastronomie und den Tourismus im April zu öffnen.

Für die Kultur gibt es einen Probelauf im April, wie der ausschauen soll wird noch bekannt gegeben.

Außerdem wird beraten, ob Wohnzimmer-Tests nun doch offiziell als Tests anerkannt werden.

Sonst bleibt vorerst alles beim Alten - Schulen mit Tests im Schichtbetrieb oder auch Testpflicht bei persönlichen Dienstleistern.


Testregion Vorarlberg


Vorarlberg, wo die Zahlen ja am niedrigsten sind, wird zur Test-Region. Das heißt dort wird es ab 15. März mehr Öffnungen beim Sport, der Gastronomie und der Kultur geben. Die Entwicklung der Zahlen wird dann beobachtet.


Möglicherweise noch strengere Maßnahmen für Hermagor


Damit die Zahlen niedrig bleiben, wird die 7-Tage-Insidenz (Der Wert bildet die Fälle pro 100.000 Einwohner*innen in den letzten 7 Tagen ab) wichtig. Sollte dieser Wert über den Durchschnitt hinauswachsen, werden strengere Maßnahmen überlegt.

Der Bezirk Hermagor wird dabei zweifach eine Rolle spielen.

Einerseits wird das Land den 12-Punkte-Plan, der seit knapp 2 Wochen im Bezirk gilt, an das Gesundheitsministerium übermitteln - andere Bezirke könnten sich daran orientieren.

Außerdem könnte es auch noch weitere Maßnahmen für Hermagor geben - der Gesundheitsminister spricht dabei von "möglichen Tests wie in Tirol" also bei der Ein- und Ausreise aus dem Bezirk. Die 7-Tage-Insidenz in Hermagor liegt ja bei 664,7 - Kärnten-Durchschnitt ist 172,8.


Quelle: AGES/Gesundheitsministerium - Stand: 01.03.2021

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