Lockdown wird gelockert

Alle Neuerungen im Überblick

Die Infektionszahlen sind noch nicht niedrig genug und auch die Mutationen des Coronavirus machen zu schaffen. Die aktuellen Zahlen sprechen eigentlich gegen eine Öffnung. 

Die Regierung wollte auf höchstens 700 Neuinfektionen pro Tag runter, steht aber beim Doppelten. Zudem kommt es zu Verzögerungen bei den geplanten Impfungen aufgrund von Lieferproblemen bei Astra Zeneca. Die Empfehlung, den Impfstoff zuerst nur an die Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen zu verimpfen kommt erschwerend hinzu.

Deshalb endet der Lockdown nicht wie angekündigt am 7. Feber. Es wird aber ein paar Lockerungen für den Alltag ab dem 8. Februar geben.


Ausgangsbeschränkungen

Die Beschränkungen gelten nur noch von 20 bis 6 Uhr.

Außerdem ist wieder ein Treffen von zwei Haushalten möglich - aber maximal 4 Erwachsene.


Handel

Die Geschäfte dürfen wieder aufsperren. 

Abstandsregeln werden verschärft - statt einem Meter, gelten jetzt die zwei Meter Sicherheitsabstand.

Bei Geschäften die ab 8. Februar öffnen darf nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter ins Geschäft.

Bei lebensnotwendigen Geschäften (Lebensmittel,...) bleibt die Regelung mit "nur" 10 Quadratmetern, die pro Kunde gebraucht werden.

Zudem gilt in den Geschäften - wie bisher im Lebensmittel-Handel - die FFP2-Maskenpflicht


Friseure und Co.

Körpernahe Dienstleister dürfen wieder arbeiten.

Beim Behandlungen/Friseur-Besuchen muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Außerdem kommen jetzt die "Eintritts-Tests" - das heißt 48 Stunden vor dem Friseur,...-Besuch muss ein Corona-Test gemacht werden.

Personen die in den vergangenen 6 Monaten positiv waren und auch eine dementsprechende Bestätigung der Gesundheitsbehörde haben, brauchen keinen "Freitest"!


Schulen und Kindergärten

Schulen können ab 8. Februar (in Kärnten nach den Semesterferien - am 15. Februar) in den Präsenz-Unterricht starten - ab der Unterstufe wird es aber einen Schichtbetrieb geben.

Teilnahme am Unterricht nur mit Test

... sagt Kanzler Kurz. Nur Kinder die diesen "Nasen-Vorraum-Test" machen, dürfen am Präsenz-Unterricht teilnehmen - andere müssen im Online-Unterricht bleiben.

Kindergärten und Krippen

Volksschulen

ab der Unterstufe

Universitäten bleiben vorerst im Home-Schooling


Gastro, Hotelierie, Sportstätten & Veranstaltungen

Hier gilt der Lockdwon ohnehin noch bis Ende Feber.  Aufsperren ist also frühestens im März möglich.

In zwei Wochen - am 15. Februar - wird wieder mit Experten besprochen, wie es mit diesen Gebieten weiter gehen soll.


Museen und Bibliotheken

Auch diese Einrichtungen dürfen öffnen - es gelten Abstandsregeln (zwei Meter) und Maskenpflichten.


Strafen werden erhöht

Wie die Bundesregierung angekündigt hat, werden die Strafen bei Verstößen erhöht - genaue Zahlen werden noch nicht genannt.


Trotz aller Lockerungen ruft die Regierung zur Vorsicht auf - vor allem die Virus-Mutationen bereiten den Entscheidungsträgern Sorgenfalten.

 

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