Kurzfristige Kinderbetreuung

Welche Möglichkeiten gibt es in Kärnten?

Der Hals kratzt, die Nase läuft – der Jänner ist Schnupfen- und Grippezeit. Viele Kärntner hüten auch in diesen Tagen das Bett – schwierig ist das für Familien mit Kindern und noch schwerer für allein-erziehende Eltern. Was also tun, wenn zum Beispiel eine Hausfrau mit 40 Grad Fieber zu Hause liegt und nicht auf ihr kleines Kind aufpassen kann?

Kann ich mein Kind einfach in einen nahelegenden Kindergarten bringen?

Nein, so einfach geht das nicht. Schließlich sind Kindergärten meist bis auf den letzten Platz gefüllt und ein Kind von jetzt auf gleich in eine Kindergartengruppe zu geben, ist weder für das Kind, noch für die Pädagogen von Vorteil.



WELCHE ALTERNATIVEN GIBT ES?

Öffentliche Lösung gibt es in unserem Land leider keine, dafür aber einige private Vereine, die uns in solchen Situationen unterstützen. Dabei gibt es aber auch einiges zu beachten und kurzfristige Hilfe ist gar nicht so leicht zu bekommen.

Der Verein Kinderbetreuung, kurz KiB bietet mit rund 50 so genannten Notfall-Mamas rasche Hilfe, dafür müssen Sie aber schon zuvor Mitglied im Verein sein.

Das gleiche gilt auch für die kurzfristige Betreuung beim Hilfswerk. Nach der Voranmeldung passt im Notfall für maximal 3 Stunden pro Tag eine Mitarbeiterin auf das Kind auf.

OMA-DIENST

Etwas unkomplizierter läuft das Ganze beim so genannten „Oma-Dienst“ ab. 40 Leih-Omas sind da im Dienst und 10 davon sind für Notfälle auf Abruf bereit. Zwar ist es auch hier von Vorteil, wenn Sie schon Mitglied im Netzwerk sind, der Oma-Dienst hilft in Notfällen aber auch so gerne aus.

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