Keine Lust zum Aufräumen?!

Die besten Tipps für schnelle Ordnung

Richtig aufräumen – wie soll das gehen? Wäre ja schön, wenn gelegentlich eine kleine Fee vorbeihuscht, der gerade ein bisschen fad ist und die – Simsalabim! – die Unordnung in der Wohnung bzw. im Haushalt oder auf dem Schreibtisch in blitzblanke Ordnung verwandelt.

Aufräumen ohne Mühe wäre das. Wünschenswert! Aber es bleibt uns oft nichts anderes übrig, als selbst ein bisschen zu zaubern. Dazu im Folgenden 10 „Zaubertipps“, wie du Unordnung und Chaos wieder in Ordnung verwandelst – und dazu brauchst du keinen großartigen Plan.


Tipp 1


Schritt für Schritt

Aufräumen in kleinen Einheiten ist viel einfacher zu bewältigen, als die immer größer werdende Unordnung auf den großen Aufräumtag zu schieben.

Auch unser innerer Schweinehund lässt sich zu kleineren Einheiten leichter überreden. Also immer eins nach dem anderen.


Tipp 2


Wo beginnen?

Beginne mit der ersten Aufräumeinheit immer dort, wo in kürzester Zeit am meisten bewirkt werden kann, also wo sofort etwas sichtbar ist.

Das motiviert zum Weitermachen. Also zuerst z. B. die Fenster im Zimmer putzen und erst dann die Unordnung im Schrank beseitigen.


Tipp 3


Nie mit leeren Händen

Täglich wechseln wir mehrmals die Räume. Gehen Sie nicht mit leeren Händen in den nächsten Raum. Nutze diese Wege, um etwas an den richtigen Platz zu bringen.

Bevor du aus dem Raum gehst, blick kurz um dich und frag dich, was du in den nächsten Raum mitnehmen kannst. Wir sind nun mal bequem und lassen gerne genutzte Gegenstände da, wo wir sie verwendet haben.


Tipp 4


Das große Ordnungsgeheimnis

Kennst du die ultimative Regel für Ordnung? Ok, hier ist sie:

Alles hat seinen Platz und kehrt nach Benutzung wieder an seinen Platz zurück.

Wenn dir diese Regel in Fleisch und Blut übergeht, wird dir im „Ordnunghalten” niemand mehr so schnell was vormachen.

Und es ist einfacher, als man vielleicht glauben mag. Es ist eine reine Gewohnheitssache. Wenn man sich das einmal angewöhnt hat, ist das Ordnunghalten überhaupt kein Problem mehr.


Tipp 5


Fixe Zeiten

Reserviere fixe Zeiten für Aufräumaktionen – sogenannte O-Zeiten (Ordnung machen). Nutze beispielsweise die zehn Minuten am Morgen, bevor idu aus der Wohnung rausgehst.

Und zu 10 Minuten kann ich auch meinen Schweinehund überreden.


Tipp 6


Der aufgeräumte Fußboden

Wenn ein Zimmer unordentlich ist, beginnt man am besten mit dem Fußboden. Ein freier, aufgeräumter Fußboden bringt sofort Ordnung in den Raum, auch wenn sonst noch einiges an Chaos herrscht.

Die Shaker – das ist eine amerikanische Religionsgemeinschaft aus dem letzten Jahrhundert – haben den freien Fußboden sogar “eingeführt”. Sie haben einfach jeden Gebrauchsgegenstand an die Wand gehängt. Für alles gab es einen Haken. Besen, Küchengeräte und sogar Stühle kamen an die Wand.


Tipp 7


Nicht nur ordnen,
sondern auch aussortieren

Zum Ordnungschaffen gehört auch das Aussortieren. Also weg mit Dingen, die du nie benötigst, die nur Platz wegnehmen. Damit fällt das Ordnunghalten in Zukunft leichter.


Tipp 8


Neu organisieren

Wenn du dann schon dabei sind, fragen dich immer, was bzw. wo du etwas optimieren, neu organisieren kannst.


Tipp 9


Zu zweit geht’s leichter

Wie so vieles im Leben geht auch das Aufräumen zu zweit leichter. Vielleicht kann dich jemand unterstützen. Du kannst die Aufräumaktion auch als kleinen Wettkampf gestalten.

Wer schneller z. B. mit einem Zimmer fertig ist, der bekommt … – es sollte aber nicht nur Anerkennung sein. :-) Das ist meist nicht so motivierend. Und es sollten auch ähnliche “Chaos-Bedingungen” herrschen.


Tipp 10


Belohne dich

Oft ist schon allein die neugewonnene Ordnung Belohnung genug. Oder? Aber nein! Belohne dich nach getaner Aufräumaktion. Gönn dir etwas, was dir gut tut.

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