Keine Chips, keine Pommes

Gehen uns die Kartoffeln aus?


Werden die Kartoffeln in Kärnten knapp?


Vielleicht ist es dem ein oder anderem Kärntner schon aufgefallen - die Kartoffelregale sehen ein wenig mager aus. Wir waren bei Kartoffelbauer Harald in Liebenfels zu Besuch und haben gefragt, was denn los ist:

Die Hauptprobleme der Kärntner Bauern sind die immer stärker werdenden Witterungen, die Hitze und Trockenzeiten, die immer länger andauern und Schädlinge wie der Drahtwurm. 

Die chemische Bekämpfung von Drahtwürmern ist in Österreich verboten - natürliche Mittel wie Fressfeinde sind noch in der Testphase. Die Bauern können einfach nur hoffen, dass ihre Kartoffeln nicht befallen werden.


Tipps und tricks


WIE LAGERE ICH DIE KARTOFFELN RICHTIG?


Du solltest die Kartoffeln auf jeden Fall vor Licht schützen - sonst werden sie grün und treiben aus. Am liebsten haben die Kartoffeln 3-5 Grad - also ideal wäre ein dunkler Keller. Auf keinen Fall sollten sie in einem dichten Plastiksack liegen.

WANN IST DIE KARTOFFEL DURCH?


Zwischen 25 und 35 Minuten brauchen sie um durch zu werden. Je länger eine Kartoffel eingelagert wurde, desto länger muss sie kochen - eine Frühkartoffel braucht weniger Kochzeit.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob die Kartoffeln fertig sind: Einfach eine Gabel in die Kartoffel stechen - geht sie leicht wieder runter, ist sie fertig.

FÜR WAS VERWENDE ICH WELCHE SORTE?


Mehlig:
Diese Sorte eignet sich perfekt für Püree, Kartoffelteig, Knödel oder Nudelfülle (z.B. für Kärntnernudeln), Kroketten, Gnocchi etc.

Festkochend:
Diese Kartoffeln sind fester und lassen sich super zu Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, oder einfach zu Kartoffelsalat verarbeiten.

Vorwiegend festkochend:
Das ist der Mittelbereich - nicht zu weich und nicht zu hart. Perfekt also z.B. für Pellkartoffel, Rösti, Pommes oder für gröberes Püree.


Tags