"Impf-Reaktionen sind normal"

Expertin: Astra Zeneca nicht schlechter

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca hat einen schlechten Ruf und kommt nicht aus den Schlagzeilen. Eine steirische Krankenschwester hat nach der Impfung eine Lungen-Embolie bekommen - eine Krankenschwester aus Niederösterreich ist überhaupt gestorben. Ein Zusammenhang mit der Impfung ist in beiden Fällen nicht bestätigt.

Generell sind alle Impfstoffe getestet und damit sicher. Das sind die Fakten zu den Corona-Impfungen:

Das sagt Impf-Expertin Sabine Horn vom LKH Villach im Interview:



Impfstart bei Hausärzten


Gegen das Coronavirus kann man sich bereits in den nächsten Tagen auch bei 250 Kärntner Impfärztinnen und Impfärzten aus dem niedergelassenen Bereich kostenfrei impfen lassen. Kärnten ist das erste Bundesland, das so eine Kooperation in dieser Form umsetzt.

„Die Impfärztinnen und Impfärzte vergeben die Termine selbst und gehen dabei, so wie auch das Land, nach den Vorgaben des Bundes bzw. des Nationalen Impfgremiums vor“, erklären Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner.

Hat nichts mit Vormerk-Plattform zu tun


Für einen Impftermin bei einer Impfärztin oder einem Impfarzt muss man sich nicht auf der Landesplattform https://kaernten-impft.ktn.gv.at/ vormerken, weil die Ärzte ihr eigenes System bedienen wollen. 

Man kann sich dafür also direkt an die Ärztin oder den Arzt wenden. Der Impfstoff – jener von AstraZeneca – wird über das Land Kärnten zur Verfügung gestellt, Bestellungen durch die Impfärztinnen und Impfärzte sind bereits möglich. 

war steht derzeit noch wenig Impfstoff zur Verfügung, aber die Liefermengen steigen stetig. Koordiniert wird die Zuteilung der Impfstoffmenge an die Impfärztinnen und Impfärzte von den Impfkoordinatoren der niedergelassenen Kurie. Die ersten Impfungen im niedergelassenen Bereich sollten schon am Samstag (13.3.) möglich sein. Somit wäre auch der Impfstart für Menschen über 65 Jahre und für die Hochrisikogruppe gegeben.

Wer kommt dran?


Laut Verordnung des Gesundheitsministers sind von den Impfärztinnen und Impfärzten im niedergelassenen Bereich prioritär folgende Personengruppen zu impfen:

Darüber hinaus dürfen Impfungen auch an allen anderen krankenversicherten Personen bzw. deren anspruchsberechtigten Angehörigen durchgeführt werden, sofern ausreichend Impfstoff vorhanden ist und dieser nicht innerhalb der Haltbarkeitsfrist an Personen aus den oben genannten Gruppen verimpft werden kann.

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