Kräuter und Gemüse 🌿

Der Antenne Kärnten Gartentipp

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Was muss ich bei der Anlage eines Gemüsegartens beachten? 🌱


Wer Gemüse richtig anbaut, spart sich später Ärger und Mühe. Das scheint anfangs gar nicht so leicht – und dennoch kommt man schon bald in Schwung. Ein Blatt Papier und ein Bleistift als Helfer haben sich dabei gut bewährt. Die Planung der Beete ist das Um und Auf.

Je mehr Faktoren berücksichtigt werden, desto besser: Die optimale Fruchtfolge ermöglicht, bei der Düngung zu sparen, und hält den Boden gesund. Mischkultur ist besser als Monokultur und auch hier gilt: Wachsen die passenden Nachbarn zusammen, gedeihen Gemüse und Kräuter üppiger und sind weniger krankheitsanfällig.

Im Vordergrund steht die Überlegung: Soll einfach ein bisschen genascht werden können, ist Gemüse also hauptsächlich für den Frischverzehr gewünscht? Oder soll die ganze Familie übers Jahr versorgt werden?

Für die kleine Variante reichen 20 m² pro Person aus. In diesem Fall kommt man mit ein paar Gemüsebeeten aus und hat dennoch viel Freude. Das Erlebnis, selbst Gezogenes zu ernten, ist einfach großartig!

Gemüse gedeiht in voller Sonne am besten. Ein flaches, südseitiges Fleckchen eignet sich dazu; vorausgesetzt, der Boden ist fruchtbar. Schwere, verdichtete Böden – was leider auf Baugründen oft der Fall ist – müssen zuerst gelockert werden. Wenn du über die Jahre regelmäßig Kompost in den Boden einarbeitest, brauchst du selbst problematische Böden nur anfangs tiefgründig umstechen. Danach reicht es, mit der Grabgabel zu lockern. 


Kann ich Gemüse auch in Töpfen, Kübeln ziehen?

Du hast keinen Garten – „nur“ Balkon oder Terrasse? Tomaten, Paprika, Chili & Co lassen sich auch in großen Töpfen kultivieren. Erforderlich sind Pflanzgefäße, die mindestens 10 Liter fassen und große Wasserabzugsöffnungen haben. Legen Sie eine Drainageschicht aus Sand oder Blähton ein und füllen Sie den Topf mit Bio Gemüseerde der Kärntner Gärtner. Da die Erde in den Töpfen leichter austrocknet, muss regelmäßig gegossen werden. Laufende Düngergaben mit dem Bio Gärtnerdünger flüssig sorgen dann für gleichmäßigen Ertrag.

Tipp:

Stelle immer mehrere Töpfe in Gruppen zusammen! So können einerseits optisch reizvolle Gruppenbilder geschaffen werden, andererseits entsteht ein günstiges Kleinklima und die Topfkulturen trocknen nicht so rasch aus.


Heilsames Durcheinander im Gemüsegarten – was ist das? 🥕🍅🥒


Wenn sich Nachbarn gut vertragen und einander unterstützen, ist das für alle förderlich –  das gilt auch fürs Gartenbeet. Wer hier die passenden Kulturen nebeneinander setzt, kann eine positive Wirkung erzielen.

Gerade in kleinen Gärten lassen sich mit dem Konzept der Mischkultur vorhandene Flächen optimal ausnutzen, und der Boden bleibt während der ganzen Vegetationszeit bedeckt. Darüber hinaus wird Bodenermüdung vermieden, Krankheiten und Schädlinge, die meist auf bestimmte Arten spezialisiert sind, können sich schwerer etablieren, und bestimmte abgegebene Duftstoffe halten Schädlinge und Krankheiten ab.


Karotten haben einen positiven Einfluss auf alle Laucharten, denn sie halten die Lauchmotte fern. Zwiebel und Lauch hingegen vertreiben die Karottenfliege. Knoblauch schützt seine Nachbarpflanzen vor Pilzkrankheiten, besonders Tomaten, Gurken, Karotten und Erdbeeren. Ja, sogar Geschmack und Aroma so mancher Köstlichkeit aus dem eigenen Garten lässt sich durch die passende Nachbarschaft noch verstärken.

Es gibt aber nicht nur Gemüsearten, die einander helfen, sondern auch Kräuter, die aus ähnlichen Gründen gut ins Gemüsebeet passen. Dill und Karotten sind so ein Paar, ebenso wie Kresse und Radieschen, Petersilie und Tomaten. Lavendel und Kapuzinerkresse halten durch ihre ätherischen Öle Ameisen und Läuse ab. Kräuter wie Dille und Borretsch in der Nähe von Gemüse wie Karotten wirken Geschmack fördernd.

 

GÄRTNERTIPP 

Ein häufiger Fehler in der Mischkultur ist der zu enge Stand der Pflanzen. Achten Sie deshalb schon bei der Pflanzung darauf, welche Größe die einzelnen Kulturen erreichen können, sofern es sich nicht um Zwischenkulturen handelt, die bereits geerntet sind, bevor die Hauptkultur wirklich groß wird.

GUTE NACHBARN – DIE PASSEN ZUSAMMEN!


Buschbohnen – Rote Rüben – Bohnenkraut

Gurken – Dill

Karotten – Lauch und Zwiebeln – Majoran

Kohl – Buschbohnen

Salat – Radieschen – Kohlrabi

Sellerie – Lauch - Tomaten

Tomaten – Sellerie

SCHLECHTE NACHBARN – NÄHE VERMEIDEN!


Bohnen – Zwiebeln

Erbsen – Bohnen

Mangold – Rote Rüben

Knoblauch – Brokkoli und Karfiol

Kohl – Zwiebeln

Salat – Petersilie

Tomaten – Erbsen

Wann startet die Kräutersaison? 🌿


Jetzt, im ausgehenden Winter, kann durch die Kultur in Töpfen die Kräutersaison schon am Fensterbrett eröffnet werden. Frische Kräuter krönen unsere Speisen. Sie runden Gerichte nicht nur geschmacklich ab, sondern liefern uns Vitalstoffe und Vitamine. 

 

Kann ich Kräuter auch auf der Fensterbank kultivieren?

Für die Indoorkultur auf der Fensterbank eignen sich vor allem einjährige Kräuter wie die Klassiker Basilikum und Petersilie, aber auch Kerbel, Kresse, Dill, Majoran und Koriander, ein Würzkraut das vor allem in der asiatischen Küche gerne verwendet wird. Schnittlauchstöcke können nach der Ernte wieder im Garten ausgepflanzt werden. Regelmäßige Wasserversorgung und die Nährstoffe aus der Blumenerde reichen für ein zügiges Gedeihen aus. Staunässe in Übertöpfen und Untersetzter ist jedoch tödlich für viele Pflanzen.

Mehrjährige Kräuter wie Thymian, Liebstöckel, Estragon, Ysop, Zitronenmelisse usw. runden das Frischeprogramm auf der Fensterbank ab. Sie verströmen teilweise bei Berührung einen intensiven Duft. Später im Jahr können sie ohne weiters in den Garten gepflanzt werden, wo die Ernte mehrere Jahre weitergehen kann.

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