Frühjahrsputz fürs Auto

So machst du dein Fahrzeug wieder fit

Der Winter kann Ihrem Auto ganz schön zusetzen. Das gilt nicht nur für Schnee und Eis bei Fahrten durch die Straßen von Kärnten, sondern auch das Streusalz kann beim Fahrzeug Schäden anrichten. Deshalb ist es gut, wenn die Temperaturen wieder in den Plusbereich steigen. Genau dann ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, um Ihr Fahrzeug fit für den Frühling zu machen, um die hässlichen Spuren, die der Winter hinterlassen hat, loszuwerden. 

Der Kärntner Frühjahrsputz hat ja immerhin Tradition, also warum nicht auch das Auto bei der Gelegenheit wieder flottmachen? Neben einer Überprüfung in der Werkstatt, ist eine gründliche Reinigung angesagt. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie man entstandene Schäden einfach beheben kann. 


Salz und Schmutz loswerden


Sind die ekelhaften, schmuddeligen Wintermonate vorbei, ist wohl zuallererst eine große Autowäsche angesagt. Denn Salz und Schmutz können zu Lackschäden und auf längere Sicht auch zu Rost führen. Generell sollte man aber auch während der kalten Monate ein gewisses Maß an Sauberkeit am Auto einhalten, denn sonst kann es schnell teuer werden, vor allem wenn die Lichter oder die Kennzeichen von einer dicken Schicht aus Schneematsch und Dreck bedeckt sind. Gleiches gilt für die Scheiben und die Spiegel. Hält man sich nicht daran, können Strafen in Höhe von bis zu 5.000 Euro drohen. Außerdem gefährdet man sich selbst und andere im Straßenverkehr. 

Bei der großen Autowäsche sollte man vor der Fahrt in die Waschanlage den gröbsten Schmutz mit einer Vorwäsche vom Fahrzeug spülen. Ansonsten könnte das Salz wie eine Art Sandpapier wirken und so den Lack eventuell noch mehr beschädigen. Um das Auto wirklich fit für den Frühling zu machen, ist es ratsam eine Unterbodenwäsche zu wählen und nicht auf eine Behandlung mit Wachs zu verzichten. 

Sie können Ihr Auto selbstverständlich auch zu Hause waschen, jedoch ist das viel aufwändiger und nicht gerade förderlich für die Umwelt.


© unsplash.com, Elly Johnson


Eventuelle Schäden am Lack aufspüren und beheben


Direkt im Anschluss an die große Wäsche sollte man sich auf die Suche nach Lackschäden machen. Winterliche Steinschläge und Salz können der Lackschicht stark zusetzen. Beheben Sie entstandene Schäden nicht, müssen Sie wohl bald mit Rost kämpfen. Kleinere Schäden bekommen Sie ganz leicht mit einem sogenannten Lackstift in den Griff. Dabei wird der Lack auf die entsprechende Stelle getupft. Sobald er getrocknet ist, wird er mit einer Schicht Klarlack versiegelt. 

Vor allem größere Lackschäden oder auch Motorschäden, die durch die Witterungsbedingungen im Winter entstanden sind, lassen Sie am besten von Fachleuten in einer Werkstatt in Ihrer Nähe ausbessern. Hier kann man jedoch auch andere Teile für sein Auto nachbestellen, die möglicherweise vom Winter etwas mitgenommen wurden.

Das Fahrzeuginnere gründlich reinigen


Starten Sie zunächst mit den Fußmatten. Schnee und Schneematsch können bei den Matten und beim Teppich für Feuchtigkeit gesorgt haben. Dagegen hilft natürlich ausgiebiges Lüften oder auch Zeitungspapier. Legt man es großflächig über die feuchten Stellen, wirkt das Papier wie ein Schwamm und saugt die Feuchtigkeit aus dem Material heraus. 

Sind die Matten und der Teppich wieder trocken, ist es an der Zeit den Innenraum gründlich auszusaugen. Dabei sollten Sie den Kofferraum und die Sitze nicht vergessen. Auch der Staub an den Armaturen kann durch den Staubsauger oder einfach mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Dann strahlt der Innenraum wieder in neuem Glanz.


© unsplash.com, LoboStudio Hamburg

UM DIE SCHEIBEN KÜMMERN


Mit den Scheiben sollten Sie sich sowohl von außen, als auch von Innen befassen. Im Winter werden die Scheibenwischer besonders hart beansprucht. Vor allem Schnee und Eis können die Wischerblätter beschädigt haben. Dann ist der richtige Moment zum Austausch gekommen. 

Das Wasser in der Reinigungsanlage sollte ebenfalls gewechselt werden. Im Frühjahr sind Frostschutzzusätze nicht mehr notwendig. Im Frühjahr und im Sommer hat man eher mit anderen Problemen auf dem Glas zu kämpfen. Besonders die Überbleibsel von Fliegen und Käfern sollten doch effektiv entfernt werden. Deshalb sollte man sich um entsprechende Zusätze für das Wischwasser im Sommer kümmern. 

Auch im Innenraum sollten Sie sich den Scheiben annehmen. Durch beschlagene Fenster im Winter lagert sich ein Schmutzfilm ab, den man auch im Sommer zu spüren bekommt. Vor allem in der Nacht kann er zu Sichtbehinderungen führen, denn das Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs blendet dadurch umso mehr. Hier empfiehlt es sich, wenn Sie die Scheiben mit einem Glasreiniger gründlich säubern und hinterher trockenreiben.

DER BLICK UNTER DIE MOTORHAUBE


Neben dem Wasser für die Scheibenwischer sollte man einen Blick auf den Ölstand und das Kühlwasser werfen und gegebenenfalls nachfüllen. Zudem ist es auch sinnvoll, wenn Sie alle Lichter überprüfen, damit Sie in der Nacht wirklich sehen und gesehen werden.

REIFENWECHSEL


Ab dem 15. April dürfen dann wieder die Sommerreifen aufgezogen werden. Die Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimeter und sollte im Vorfeld überprüft werden. Auch hier wendet man sich besser an einen Fachmann. 

Mit diesen Tipps für einen Kärntner Frühjahrsputz in Ihrem Auto sollten Sie bestens auf tolle Frühlingsfahrten vorbereitet sein.

Tags