Fitnessmythen

Wir klären auf

Von Sit-Ups bekommt man den perfekten Bauch, dehnen schützt vor Muskelkater und nach dem Sport darf man nichts essen. Viele haben auf ihrer Liste der Neujahrsvorsätze das Thema "Sport" vermerkt, aber ist an den Ratschlägen der Freunde oder Fitness-Zeitschriften wirklich etwas dran? 

Wir haben die hartnäckigsten Sport-Mythen für dich aufgeklärt:


#1 Laufen ist schlecht für die Gelenke

Ganz im Gegenteil, laufen ist sogar gut für die Gelenke. Der Knorpel selbst ist nicht durchblutet und wird durch die Bewegung mit Nährstoffen versorgt. Achte jedoch unbedingt auf den richtigen Laufstil und vor allem auf gut sitzende Schuhe.


#2 Die Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten

"Eine halbe Stunde Sport geht sich nicht aus, also kann ich das Training heute gleich auslassen" - diese Ausrede zählt leider nicht. Schon vom ersten Schritt an verbrennt der Körper Kohlenhydrate und Fett. Jedoch wird der Glukosespeicher immer leerer und das wird durch erhöhte Fettverbrennung ausgeglichen.


#3 Langsam laufen verbrennt viel fett

Schnelles Laufen steigert den Fettverbrauch - also die übliche Laufstrecke verdoppeln und dadurch doppelt so viele Kalorien zu verbrennen, funktioniert leider nicht. Du solltest also Sporteinheiten mit hoher Intensität in dein Training einbauen um schneller Fett zu verbrennen.


#4 Wer viel schwitzt, ist nicht fit

Starkes Schwitzen ist kein Zeichen für schlechte Fitness. Ganz im Gegenteil: trainierte Sportler haben eine bessere Regulierung ihrer Körpertemperatur und schwitzen dadurch mehr als untrainierte Menschen.


#5 Frauen sollten anders als Männer trainieren

Immer wieder sieht man Fitnessprogramme "speziell für Frauen" und da stellt sich die Frage: müssen Frauen wirklich anders trainieren?
Im Vergleich zu den Männern unterscheiden sich die Muskeln der Frauen lediglich in der Größe – die Anzahl, der Aufbau und die Arbeitsweise der Muskulatur sind gleich. Einem Training mit dem Partner steht also nichts im Weg.


#6 Ein flacher Bauch durch Sit-Ups

Bauchübungen alleine machen noch keinen Waschbrettbauch. Auch wenn Sit-Ups die Bauchmuskeln trainieren, sieht man das Sixpack unter Fettpölstern nicht. Für einen flachen Bauch benötigt es ausgewogene Ernährung, Ausdauer- und Krafttraining.


#7 Viele Wiederholungen fördern den Muskelaufbau

Schwerere Gewichte führen zu Muskelwachstum, indem die Muskelfasern sich vergrößern. Durch eine längere Belastungsdauer wird das Muskelgewebe mit Energie versorgt und somit steigt die Ausdauer. Das ideale Training besteht also aus einem abwechselnden Ganzkörperprogramm und nicht aus vielen gleichen Wiederholungen.


#8 Streching ist unnötig

Dehnen vor und nach dem Training kann dich zwar nicht vor Muskelkater bewahren, aber es stabilisiert die Strukturen des Bindegewebes und kann so zum Beispiel beim Umknicken vor Verletzungen schützen.


#9 Nach dem Sport soll man nichts essen

Für den besten Trainingseffekt solltest du nach dem Kraft- oder Ausdauertraining Kohlenhydrate und Proteine in einem Verhältnis von 3:1 essen. Joghurt, Topfen, Obst in Kombination mit magerem Fleisch, Fisch oder Sojaprodukten eignen sich dafür am besten.


#10 Fett macht fett

Fett - ganz egal welches - macht dick. Das hat sicher jeder schon einmal gehört, aber richtige Fette wie Avocados und Nüsse (in Maßen) sind wichtig für den Körper!















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