Facebook Datenskandal

Die wichtigsten Infos im Überblick

Die wichtigsten Fakten für dich zusammengefasst

Immer mehr  Leute melden sich gerade von Facebook ab. Der Grund ist der sogenannte  Facebook-Skandal. Zuckerberg und Co sammeln unsere Daten -das wussten  wir schon lange. Aber wie viel sie wirklich speichern, schockiert viele.  Mark Zuckerberg hat selbst bestätigt, dass Chatverläufe nicht nur gescannt, sondern auch mitgelesen werden.

Was alles aufgekommen ist und auf was du beim Umgang mit deinen Daten  achten solltest, kannst du hier lesen.

Facebook und Cambridge Analytica

Facebook  hat Cambridge Analytica Zugriff zu Userdaten gegeben. Die haben die Daten dann genutzt um verbotenerweise ganz gezielt Wahlwerbung für Donald Trump zu betreiben. Etwa 50 Millionen Facebook-Profile sollen von Beratern von Trump ausgewertert worden sein. Auch der Brexit wird in Verbindung mit dem Datenskandal gebracht. Britische Behörden prüfen jetzt den Verdacht, dass das Referendum mit obskuren Geldmitteln und Hilfe der umstrittenen Datensammler von Cambridge Analytica gewonnen wurde. Das fällt ganz klar unter Datenmissbrauch. Zusätzlich gewährte Facebook einen Cambridge Direktor Zugriff auf App-Daten einer App, die Persönlichkeitstests anbietet. Die App kann man nämlich mit Facebook verbinden. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt.

Facebook und Drittanbieter

Es ist natürlich super gemütlich, du lädst dir eine neue App runter und anstatt einen neuen Account anzulegen, kannst du die App einfach mit Facebook verknüpfen. So kann es passieren, dass Facebook quasi alle deine Daten hat. Vom Musikgeschmack von Spotify, Streaming-Gewohnheiten von Netflix und Beziehungsstatus von Tinder. Da kommt vieles zusammen und du kannst echt schnell den Überblick verlieren. Das ist schon besorgniserregend. Vor allem vor dem Hintergrund, dass man nicht genau weiß, wer die Daten sonst noch in die Hände bekommen kann.

Unternehmen, Politiker & Nutzer kehren Facebook den Rücken #deletefacebook

Die Facebookseiten des E-Autoherstellers Tesla und der Raumfahrt-Firma SpaceX gingen vom Netz. Ihnen tun es auch viele Politiker und Nutzer gleich. Auf Twitter verbreitete sich der Hashtag "#deletefacebook" (lösche Facebook) rasant. Die Facebook-Aktie fällt.

ZUCKERBERG ZEIGT SICH SELBSTKRITISCH

Facebook habe nicht genug unternommen, um seine Nutzer zu schützen, bekräftigte der Facebook Gründer. "Das war unser Fehler, das war mein Fehler."  Zuvor hatte Facebook weitere Einschränkungen für den Zugang von App-Entwicklern zu Nutzerdaten angekündigt. Dazu gehören etwa der Zugang  zu Terminen und Informationen über Anrufe auf Smartphones. Für die  Mitglieder wird es zudem einfacher, Facebook-Apps zu entfernen.

Zuckerberg wird am 11. April zu dem Thema im US-Kongress  aussagen. 

Rund  87 Millionen Facebook-Nutzer weltweit werden ab Montag, 04. April, über die mögliche  Weitergabe ihrer Daten an Dritte informiert. In ihrem Newsfeed wird eine entsprechende Nachricht auftauchen, teilte Facebook mit.

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