Essen&Trinken bei Hitze

So schmeckt der Sommer

Hitze erträglich gemacht – mit der richtigen Ernährung!

Schweres, fettiges Essen stellt bei hohen Temperaturen eine zusätzliche Belastung dar. Sie fordert den Körper zusätzlich heraus, weil sie aufwendig verdaut werden muss.

Deshalb am besten vermehrt Obst- und Gemüsearten mit einem hohen Wasseranteil – also zum Beispiel Äpfel, Kirschen, Melonen, Gurken, Tomaten usw. essen. Auch so kannst du deinen Körper mit Flüssigkeit versorgen und nimmst zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe auf.

Auf Fleisch gilt es eher zu verzichten, da tierisches Eiweiß die körpereigene Wärmeproduktion anregt.

Kalte Suppen und Salate sind somit das ideale Sommeressen:

Wie wäre es mal mit einer gekühlten Gurkensuppe oder Salten in allen möglichen Variationen? Couscous, Nudelsalat, Griechischer Salat…die Möglichkeiten gehen bis ins Unendliche.

Was ist die beste Zeit für eine Mahlzeit?

Verlagere die Hauptmahlzeit anders als sonst auf den Abend – allerdings nicht später als 20 Uhr. Mach es wie die Südländer und verzichte lieber tagsüber auf die Hauptmahlzeit, die du sowieso oftmals in der kurzen Pause mehr mit Hast und in Eile hinunterschlingst als mit Genuss. Warum? Der Stoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System, wird es dir danken. Denn er braucht gerade bei Hitze viel Energie, die du ihm durch die Verdauung zu einem Teil entziehen würdest.

Generell gilt, dass mehrere kleine Essensportionen über den Tag besser vertragen werden, als wenn du ein Mal sehr viel isst.

Alarmzeichen Durst

Die bei Hitze erhöhte Schweißbildung kann im Körper schnell zu einem Flüssigkeitsmangel führen. Schon geringe Defizite verursachen körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerz. Bei empfindlichen Personen können auch Herz-Kreislauf-Probleme auftreten. Macht sich der Durst bemerkbar, ist es eigentlich schon zu spät – denn der Körper leidet bereits unter Flüssigkeitsmangel.

Deshalb gilt: regelmäßig trinken – über den Tag verteilt, nicht erst wenn sich das Durstgefühl einstellt!

Jugendliche und Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit trinken.

Für Kleinkinder und Kinder gelten 0,8 bzw. ein bis 1,3 Liter als Mindestmenge, die an Getränken aufgenommen werden soll.

Doch Vorsicht: Bei hohen Temperaturen kann dieser Bedarf auf das Drei- bis Vierfache steigen!

Ideale Durstlöscher sind Leitungs- oder Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie gespritzte Frucht- und Gemüsesäfte. Zuckerreiche Limonaden, Eistees, Cola-Getränke, Energydrinks und alkoholische Getränke sind ungeeignet.

Vorsicht auch bei diversen Wellnessgetränken, die erhebliche Zuckermengen beinhalten können.

Optimiere dein Wasser

Und zwar mit einem natürlichen Mineralienmix, und vermeide die klassischen Elektrolytgetränke, die meistens in knallbunten Farben eiskalt angeboten werden und in der Regel nur süß schmecken. Stelle deinen eigenen Mineraliencocktail her – am besten verfeinert mit der südamerikanischen Acai-Beere, die sagenhaft wirken soll.


Eisgekühltes schadet dem Magen

Zu kalt sollten die Getränke nicht sein, sonst drohen Bauchschmerzen bei schnellem Trinken.

Vermeide dein Getränk gewohnheitsbedingt eiskalt zu trinken. So erzeugst du nur unnötigen Stress für den Magen und das Herz-Kreislauf-System. Auch wenn es sich für dich vielleicht unlogisch anhören sollte, trink zwischendurch lieber einen heißen Tee mit frischen Pfefferminzblättern, dazu Muskat, Kardamon und eine Prise Zimt. Das kühlt von innen.

Bier ist als Durstlöscher nicht geeignet

Alkoholische Getränke steigen bei der Hitze schnell mal zu Kopf und eigenen sich daher auch nicht als Durstlöscher.

Gleiches gilt für Kaffee. Wie Alkohol regt Koffein den Kreislauf an und fördert so das Schwitzen.

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