"Es hilft jede Hand"

So geht es den Kärntnern in Treffen

"Wenn niemand anpackt, dann können wir auch nichts retten"


Das sagt uns der 11-jährige Lorenz aus Treffen. Kärnten Reporterin Corinna Gutjahr hat ihn gemeinsam mit Antonia, Tessa und Phil getroffen. Die vier packen seit dem Unwetter fleißig mit an. Sie führen Scheibtruhen durch die Gegend, helfen beim Schlamm wegtragen und haben dabei sogar ein Schmunzeln auf den Lippen. Trotzdem ist ihnen bewusst, was da im Ort vor sich geht. Die ganze Nacht haben sie nicht geschlafen, weil sie nur an den rauschenden Bach gedacht haben. Hier kannst du nachhören, wie fleißig die Kinder mithelfen.

Antonia, Tessa und Phil: Was ist zu tun?

Lorenz: Welche Gedanken halten dich wach?



"zum ludeln gehen wir in die botanik"


Das erzählt uns Maggy, die mit ihrem Ehemann direkt in der Pöllinger Straße lebt, wo auch der Pöllinger Bach über die Ufer getreten ist. Die beiden sind am Donnerstag mit Wanderrucksäcken bepackt über den Marktplatz gewandert. Sie haben Trinkwasser von ihrer Tochter aus Villach bekommen und tragen die vielen Flaschen jetzt über die Brücke nach Hause. "Wir schauen positiv nach vorne! Zum Duschen gehen wir halt in die Volksschule", scherzt Maggy.

Maggy: "Kein Wasser, kein Strom"