Er hat im Sportpark das Sagen

Daniel Greiner ist neuer Geschäftsführer

"Konzertjahr 2022 wird die größte Herausforderung"


Nach dem überraschenden Tod vom Klagenfurter Sportpark-Geschäftsführer Gert Unterköfler im November 2020, ist der Sportpark interimistisch von Magistratsdirektor Peter Jost geführt worden. Seit 1. Jänner ist der neue Geschäftsführer im Amt. Mit Daniel Greiner ist kein Unbekannter in dieser Position.

Greiner ist schon seit dem Jahr 2007 im Sportpark tätig - acht Jahre davon, u.a. als Porkurist und Co-Geschäftsführer.

Im Interview haben wir mit Greiner über seine Pläne gesprochen


Was steckt hinter dem "Sportpark", wie viele Vereine sind involviert, wie steht es um Veranstaltungen im neuen Jahr und welche Herausforderungen kommen auf den neuen Geschäftsführer zu? Antenne Kärnten-Reporter Christopher Tiefnig hat mit Daniel Greiner gesprochen...




Haupt-Infos


Der "Sportpark" besteht nicht nur aus dem Wörthersee Stadion. Auch Infrasturkturen wie die Leopold Wagner-Leichtathletik Arena, eine Volleyball-Halle, eine Multifunktionshalle, die beiden Fußball-Akademien vom WAC und er Austria Klagenfurt sind Teil davon. Über 30 Vereine nutzen diese Infrastrukturen und sind im Sportpark beheimatet.

14 Personen aus allen Bereichen betreuen den Sportpark

Durch die Pandemie und die damit verbundene Krise für den Sport- und Kulturbereich ist die aktuelle Situation auch für den Sportpark schwierig. Konzerte für das Jahr 2022 wackeln noch immer.

Planmäßig sollen das ÖFB-Cupfinale Anfang Mai, zwei "Rammstein"-Konzerte Ende Mai, ein Kontert von Andrea Boccelli Anfang Juni IM Stadion und im August fünf Konzerte von "Wanda", "Capital Bra", "Sido", "David Garret" und den "Prinzen" VOR dem Stadion stattfinden. Am 25. September ist außerdem noch das Finale der European Football-League in Klagenfurt über die Bühne gehen.

Bis Ende März sollte von der Veranstaltern entschieden werden, ob die geplanten Konzerte auch so stattfinden.


Zitate


Auch für uns ist die Planung schwierig - wir können nicht für 2023 planen, weil wir nicht wissen, ob die Konzerte von heuer nicht wieder ins nächste Jahr verschoben werden.
Wir haben trotzdem viele Ideen für die Zukunft. Zu viel kann ich aber noch nicht verraten - die Projekte stecken noch in den Kinderschuhen.
Ein Freiluftderby wäre wieder einmal schön. War auch schon geplant. Allerdings brauchen wir dafür die Sicherheit, dass die Veranstaltung mit mindestens 22.000 Zusehern stattfinden kann. Sonst wäre sie wirtschaftlich nicht tragbar.
Der Sportpark hat schon gezeigt was er kann. Ed Sheeran oder Robbie Williams waren da. Wir hatten zwei Freiluft-Derbys und auch Bäume im Stadion. "For Forest" hat zwar für Diskussionen gesorgt - aber genau das muss eine Kluturveranstaltung auch tun.

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