"Einheizen und daheimbleiben"

Schnee- und Regenlage in Kärnten

Update Mittwoch-Abend 09.12.


Nachdem am Mittwoch 25 Schulen aufgrund der Unwetter geschlossen waren, bleiben am Donnerstag und Freitag vorerst 10 Schulen zu (3 im Bezirk Hermagor, 7 im Bezirk Spittal).

Die betroffenen Schulen sind:


Die Volksschule in Berg im Drautal wird aufsperren kann. Das ist kurzfristig entschieden worden.


UPDATE Mittwoch 09.12.


DIe Stadt Villach hat wegen umgestürzter Bäume und des Schnees alle Parks, Friedhöfe und die Dobratschstraße gesperrt. Kurzfristig sind auch einige Halte- und Parkverbote aufgestellt worden.

Massentests verschoben

Um niemanden einer erhöhten Gefahr auszusetzen werden die für das Wochenende in Kärnten geplanten Massentests vom 11. bis 13. Dezember in einigen von den Schneefällen der vergangenen Tage besonders betroffenen Oberkärntner Gemeinden verschoben – das teilte heute, Mittwoch Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner mit. Konkret wird es in den Gemeinden Stall im Mölltal, Kötschach-Mauthen, Winklern, Großkirchheim, Mörtschach, Rangersdorf, Heiligenblut und Lesachtal am kommenden Wochenende keine Testungen geben. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.


Update Dienstag 8.12.


Wegen der Schneemassen bleiben am Mittwoch (09.12.) viele Schulen gesperrt:

In vielen Gebieten gibts nach den heftigen Schneefällen höchste Lawinenwarngefahr. Das Land reagiert auf die Ausnahmesituation mit einer Verordnung, die bewirkt, dass 23 Schulen in den Bezirken Hermagor und Spittal/Drau am Mittwoch geschlossen bleiben. Für alle Kinder und Jugendlichen, die trotzdem in die Schule bzw. den Kindergarten kommen, ist eine entsprechende Betreuung organisiert.

Update Dienstag 8.12. | Stromausfälle


Heute Abend (Stand: 18:30 Uhr) sind Stromausfälle bei Köttwein in Richtung Pölling. 39 Haushalte sind da ohne Strom. Die ganzen Störungen sollten morgen im Laufe des Tages behoben werden!

Hier das Antenne Interview mit Robert Schmaranz vom Kärnten Netz:

Dienstag, 08.12. | "der zusammenhalt ist stärker als jede krise"


Dieses Schicksal berührt uns heute. Die Familie Istenig aus Flattach im Mölltal musste schon vor einem Jahr monatelang aus ihrem Haus ausziehen, weil eine Mure alles zerstört hatte. Seit Sonntag schläft die Familie mit ihren 4 Kindern wieder auswärts. Die Sorge, dass der Regen erneut zu einem Erdrutsch führt ist zu groß. Im Antenne Interview erzählt uns Mama Sabine, wie es ihnen derzeit geht und ob heuer trotzdem Weihnachtsstimmung aufkommen kann. Außerdem hat sie eine emotionale Message an alle Kärntner. Wir schicken ganz viel gute Energie ins Mölltal! Ihr schafft diese herausfordernden Zeiten.

so sieht es derzeit im garten der familie aus

das ist die familie istenig


Dienstag, 08.12. | "Mussten mal ausschlafen"


Ein paar Stunden ohne Niederschlag. Für viele Kärntner Einsatzkräfte bedeutet das: kurz ausruhen, bevor das nächste Italientief auf unser Bundesland zurollt. Speziell von Dienstag auf Mittwoch wird wieder viel Neuschnee zusammen kommen. Am Dienstag-Vormittag hat uns Tobias Oberdorfer, der Kommandant der FF Stall im Mölltal, ein Interview über den Stand der Dinge gegeben.

jeder, der einen traktor hat,
Hilft mit, den schnee wegzubringen.


Montag, 07.12. | Die aktuelle Lage im Mölltal


Der Bürgermeister von Heiligenblut, Josef Schachner spricht im Antenne-Interview über die Lage im Mölltal.


montag, 07.12. | Das Lesachtal im Ausnahme-Zustand


Das Lesachtal ist derzeit im Ausnahme-Zustand. Als wäre das nicht genug, musste die Bergrettung auch noch eine Frau nach einem medizinischen Notfall von einem abgelegenen Hof ins Tal bringen, weil das Wetter für den Rettungshubschrauber zu schlecht war. Bergretter Josef Lugger im Antenne-Interview:

Update Montag 07.12.


Am Sonntag und und in der Nacht auf Montag hatten die Kärntner Feuerwehren knapp 300 Einsätze. Laut Landes Alarm und Warnzentrale waren Montag in der Früh schon fast alle wieder beendet. Vor allem in Oberkärnten und da im Lesach- Gail und Mölltal aber auch etwa im Bereich Villach und St. Veit sind Bäume umgeknickt, Flüsse über die Ufer getreten und Muren abgegangen. 

Montag in der Früh meldet uns das Kärnten Netz auch wieder mehr Stromausfälle: 2.500 Haushalte sind unversorgt. Das betrifft etwa das immer noch abgeschnittene Lesachtal, das Mölltal (hier besonders etwa Irschen, Winklern und Rangersdorf) und auch in den höreren Gebieten in Spittal gibt es Stromausfälle. Das Problem ist imemr noch, dass die Monteure nicht zu allen Störungen hinkommen.

Update Sonntag 6.12.


Wegen der Schneemassen bleiben am Montag (07.12.) viele Schulen gesperrt:

In vielen Gebieten gibts nach den heftigen Schneefällen höchste Lawinenwarngefahr. Das Land reagiert auf die Ausnahmesituation mit einer Verordnung, die bewirkt, dass 16 Schulen in den Bezirken Hermagor und Spittal/Drau am Montag geschlossen bleiben


Insgesamt sind diese 16 Schulen davon betroffen:


Die B111 Gailtalstraße ist zwischen Kötschach Mauthen und Obertilliach gesperrt. Wegen des Schnees gibt es von beiden Seiten kein Durchkommen. Außerdem ist der Plöckenpass ab Kötschach Mauthen gesperrt. Ab Oberdrauburg brauchen Sie Schneeketten. 

Der Bürgermeister bittet alle Lesachtaler, ihre Häuser nicht zu verlassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

Rangersdorf

Die Gemeinde Rangersdorf hat sich dazu entschlossen den Kindergarten und auch die Volksschule Montag noch geschlossen zu lassen. Das betrifft auch die Betriebstagesmutter. Die Straßen seien zu unsicher. Montag wird die Situation neu bewertet.

Stromausfälle

Sonntag Mittag meldet uns Kärnten Netz rund 500 Stromausfälle. Die meistesn davon in Oberkänrnten und hier speziell im Gail- und im Mölltal. Außerdem gibt es auch Ausfälle im Rosental und im Bereich der Karawanken. Die sind durch Sturmschäden entstanden. Wann der Strom überall wieder da ist, kann Kärnten Netz noch nicht sagen. Wegen der gesperrten Straßen kommen die Monteure nicht zu allen Häusern hin.

So geht's weiter

Laut hydrographischem Dienst Kärnten kann es vor allem in Oberkärnten bis Mittelkärnten zu kleineren mit mittelschweren Überflutungen kommen. Der Boden kann kein Wasser mehr aufnehmen weil er gefroren ist. Für Überschwemmungen ist der Regen also das größere Problem als der Schnee.


Das war der Samstag


In den frühen Morgenstunden ist am Samstag-Vormittag die B111 Gailtalstraße ab Kötschach Mauthen gesperrt worden. Das bedeutet, dass von Kärntner Seite her keine Zufahrt ins Lesachtal mehr möglich war. Aus jetziger Sicht wird die Sperre wohl die gesamte Woche über andauern. Derzeit wird alles für den Fall vorbereitet, dass auch die Zufahrt über Lienz gesperrt wird. Die ärztliche Versorgung muss sichergestellt werden und Notstromaggregate müssen organisiert werden. Die Lesachtaler sollen ihre Häuser am Wochenende nur verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist.


der bürgermeister informiert & macht mut


Mitten in der hektischen Vorbereitung für den Ernstfall, hat Bürgermeister Johann Windbichler Zeit gefunden, um Corinna Kuttnigg aus der Antenne Nachrichtenredaktion ein ausführliches Interview zugeben. Er erzählt von der aktuellen Lage, bittet alle Lesachtaler daheim zu bleiben & er sagt uns auch, warum die Lesachtaler gerade diese Zeit schätzen sollten. Ganz nach dem Motto: "Abwarten und ganz gemütlich Tee trinken."

die besten zitate aus dem interview


bittschen, bleibt's daheim!
ein arzt wird extra hergeholt
Und bei uns im lesachtal stationiert.
geniesst trotzdem die idyllische zeit!
Kocht was gutes und kommt zur ruhe.

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