Ein Monat Ausgangsbeschränkung

Rettung-, Feuerwehr- und Polizei-Bilanz

Chronologie der ereignisse


Die COVID-19-Pandemie hat im Dezember 2019 in Wuhan, Provinz Hubei, Volksrepublik China ihren Ausgang genommen und hat ihren ersten europäischen Höhepunkt in der italienischen Region Lombardei erreicht. Am 5. März wurde COVID-19 erstmals in Kärnten entdeckt. Am 11. März hat die WHO die weltweite Ausbreitung der Erkrankung zur Pandemie erklärt.

Da gegen COVID-19 bislang keine Impfung und keine wirksamen Medikamente bekannt sind, besteht die einzige Möglichkeit der Verzögerung in Maßnahmen der räumlichen Distanzierung.

Aus diesem Grund hat die Bundesregierung seit dem 16. März nach und nach beträchtliche Einschränkungen des sozialen Lebens in Österreich verhängt. Wie es den verschiedenen Organisationen im vergangenen Monat damit gegangen ist, liest du hier:

Rettung


Durch die Covid-Transporte und  die hygienischen Maßnahmen ist bei den Einsätzen viel mehr zu tun. Generell passieren aber  weniger Verkehrs-, Sport- und Arbeitsunfälle. 


Landesrettungskommandant Georg Tazoll im Antenne-Interview

Feuerwehr


Das Feuerwehrsystem wurde auf Notbetrieb heruntergefahren: das heißt der Einsatzdienst findet nur mit gewissen Einschränkungen statt - nur notwendigste Einsatzkräfte, Mindestabstand, MNS Masken & Hygienemaßnahmen) 

Die Einsatzdienste haben sich auf 20% reduziert. Die Feuerwehr hat auch Assistenzleistungen erbracht–z. B. Masken an Schulen über Ostern ausgeliefert. 


Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin im Antenne-Interview

Polizei


Landespolizeisprecher Rainer Dionisio im Antenne-Interview

Die Bilanz der Kärntner Unternehmen


Kärntner Milch


Geschäftsführer Helmut Petschar spricht im Antenne-Interview von "turbulenten Zeiten".

Der Export nach Italien ist zwar möglich, wie aber auch am Markt in Österreich hat es einige Veränderungen gegeben. "Die Menschen kochen und essen mehr zu Hause, somit steigen die Umsätze in Supermärkten - dafür fällt die Gastronomie und andere Großabnehmer wie Hotels weg."

Aber genau in Zeiten wie diesen sei zu sehen, wie wichtig die Kärntner Bauern für die Bevölkerung sind, meint Petschar weiter.

Vor einer Preiserhöhung müssten sich Kunden nicht fürchten, leider müssen aber die Bauern Abstriche machen - in den Milch-Reichsten Monaten April und Mai nimmt die Molkerei 10 Prozent weniger Milch ab - der Milchpreis soll aber gleich bleiben.

Für die Zukunft wünscht sich Petschar, dass die Kärntner Unternehmen mehr auf Kärntner Produkte setzen, damit so Arbeitsplätze und Bauern gestärkt und gesichert werden.

Villacher Bier


Wir haben im Antenne-Interview mit Marketing-Leiter Peter Peschel gesprochen.

Auch für die Brauerei hat sich im vergangenen Monat viel geändert. Kunden aus der Gastronomie sind weggefallen, so auch der Markt im Ausland, wie zum Beispiel in Italien. Dafür gibt es etwas mehr Privatkunden. Bedeutet: Es werden weniger Fässer, dafür aber mehr Flaschen abgefüllt.

Auch die Arbeitsweise in der Villacher Brauerei hat sich einiges getan. Die Produktion läuft zwar weiter, Mitarbeiter die im Vertrieb bei Kunden aus der Gastronomie unterwegs sind - mussten "pausieren".

Für die Zukunft wünscht sich Peter Peschel: dass die Gastronomen, die in den letzten Jahren ja schon mehrere Rückschläge hinnehmen mussten (Stichwort: Nicht-Raucher-Gesetz) durchhalten UND dass die Vereine, die jetzt im Frühling und Sommer ihr Feste veranstalten würden, nach dieser Zeit wieder voll durchstarten.

Aktuelle Zahlen



Stand: 16.04.2020 - 06:00 Uhr


Alle Daten zu den Fällen in Österreich findest du auf info.gesundheitsministerium.at

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