Ein Jahr danach

So sieht das 3M-Werk jetzt aus

Dienstag Morgen, 13 März 2018: Flammen schlagen meterhoch aus dem Gebäude, eine riesige Rauchsäule liegt über Villach - ein verheerender Brand legt Teile des Villacher Schleifmittelwerks 3M in Schutt und Asche. Der Sachschaden beläuft sich auf 20 Millionen Euro, die Brandursache soll erst im März 2019 endgültig geklärt werden.

Das Werksteam in Villach ist zusammengestanden und hat mit angepackt – jede Berufsgruppe hat dort geholfen, wo sie sich am besten auskennt. Die Mitarbeiterzahl hat sich von 350 auf 320 verringert, 10 Prozent der Belegschaft haben den Job verloren. Manche Mitarbeiter sind im Ausland eingesetzt worden, andere sind im neuen Schichtmodell untergekommen.

Nächste Schritte sind die Inbetriebnahme des neuen Ofenhauses, das neue Bürogebäude wird bezogen und das große Infrastrukturgebäude wird gebaut, wo jetzt der abgebrannte Teil, der „Ground Zero“ liegt  – bis wieder alles zu 100 Prozent fertig ist, vergehen noch ein bis eineinhalb Jahre.

Verändert worden sind viele technische Details und mögliche Gefahrenquellen sind eliminiert - zum Beispiel ist früher mit Thermoöl geheizt worden, jetzt wird Warmwasser verwendet.

Insgesamt investiert 3M rund 30 Millionen Euro in den Wiederaufbau und in die Anschaffung von hochmodernen Maschinen.



UNSER KÄRNTEN REPORTER RENÉ WAR VOR ORT:

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