Das gilt ab Sonntag

Neue Coronaverdordnung

Diese Maßnahmen gelten ab Sonntag  0 Uhr


Aufgrund der stark ansteigenden Infektionszahlen werden ab Sonntag, dem 25. Oktober, die Corona-Maßnahmen verstärkt. Das ist um 2 Tage später als ursprünglich geplant. Eigentlich hätten die Maßnahmen schon am Freitag in Kraft treten sollen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz bittet wieder Abstand zu halten, den Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die sozialen Kontakte zu reduzieren.


Mund-Nasenschutz: Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen (etwa eine unterirdische Passage) ist ein Mund-Nasen-Schutz) zu tragen. Das gilt auch für Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen. Dort muss auch am Sitzplatz eine Maske getragen werden.

Gesichtsschild: Der Mund-Nasen-Schutz muss künftig eng anliegen. Damit wird klargestellt, dass Gesichtsschilder oder Kinnvisiere nicht als Mund-Nasen-Schutz gelten.

Öffentliche Orte: Beim Betreten öffentlicher Orte im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Beim Betreten von öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen kommt dazu noch die Verpflichtung, eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung  zu tragen.

Ausnahmen von der Abstandspflicht: In der Verordnung wird festgelegt, wann der 1-Meter-Abstand nicht gilt: zwischen Personen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, innerhalb von Gruppen bis höchstens sechs Personen, plus maximal sechs minderjähriger Kinder (bis 18 Jahre), zwischen Menschen mit Behinderungen, sowie im Flugzeug sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Flugzeug und in öffentlichen Verkehrsmittel ist ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

Gastronomie: In Lokalen wird die maximalen Gruppengrößen auf sechs Personen indoor (plus maximal sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre) und auf maximal 12 Personen outdoor (plus maximal sechs minderjährige Kinder bis 18 Jahre) verringert. Lokale mit mehr als 50 Sitzplätzen müssen ein Präventionskonzept vorlegen. Auch muss ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden. Speisen und Getränke dürfen ausschließlich im Sitzen konsumiert werden.

Alkohol: Neu ist, dass nach der Sperrstunde alkoholische Getränke im Umkreis von 50 Metern um einen Gastronomiebetrieb nicht konsumiert werden dürfen.


Für Veranstaltungen werden neue Obergrenzen festgelegt: 


Sechs Personen in geschlossenen Räumen , wenn es keine fixen Sitzplätze gibt, zwölf Personen bei Veranstaltungen ohne gekennzeichnete Sitzplätze im Freien.

1.000 Personen bei Veranstaltungen mit fixen Plätzen indoor, 1.500 Personen im Freien.  Im Rahmen der Veranstaltungen gilt ein Verbot der Ausgabe von Speisen und Getränken.  

Chöre: Neu geregelt werden in der Novelle Proben und Aufführungen von Chören und Musikkapellen. Im Amateurbereich dürfen künftig nur noch sechs Personen indoor und 12 Personen outdoor teilnehmen. Im Profibereich besteht die Verpflichtung zur Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzepts.

Begräbnisse: An Begräbnissen dürfen künftig bis zu 100 Personen teilnehmen. 

Sport: Die Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestabstandes wird auch im Sport wieder eingeführt. Ausgenommen davon sind Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, sowie bei kurzfristig sportarttypischen Unterschreitungen (z.B. beim Überholen bei Laufsportveranstaltungen).

Alten-, Pflege- und Behindertenheimen: Beim Betreten gilt eine Verpflichtung zum Tragen eines Mundnasenschutzes. Zudem wird festgelegt, dass Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung jedenfalls zu ermöglichen sind.

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