Coronavirus - FAQ

die Antworten von den Experten

Hier findest du die Antworten zu den meistgestellten Fragen über das Coronavirus:

26.03. | Die wichtigsten Fragen zur Kurzarbeit


Peter Wedenig vom AMS Kärnten hat die wichtigesten Fragen von den Antenne Hörern beantwortet.


23.03. | Die wichtigsten Fragen zum Miliz-Einsatz ab Mai


Christoph Hofmeister klärt im Antenne Newsflash mit Corinna Kuttnigg die wichtigsten Fragen zum Miliz-Einsatz:


Wie viele Miliz-Soldaten werden aus Kärnten einberufen? 

Das ist bisher noch ungewiss. Österreichweit sind es rund 3.000.
Jeder, der benötigt wird, bekommt einen Einberufungs-Befehl.


Welche Aufgaben werden die Miliz-Soldaten in der Corona-Krise haben?

Sie stehen im sicherheitspolizeilichen Assistenz-Einsatz an der Grenze. Dort unterstützen sie die Polizei.

Oder sie übernehmen Aufgaben für die Gesundheitsbehörde. 


Warum werden Berufssoldaten abgelöst?

Es geht darum, dass das Bundesheer auf längere Zeit durchhaltefähig sein muss.

Deshalb werden einfach mehr Soldaten gebraucht, die sich gegenseitig abwechseln können.
So kann jeder auch mal Pause machen.

19.03. | Die Tipps gegen den Lagerkoller!



Was ist ein Lagerkoller überhaupt?

Wenn wir in unseren Handlungsamöglichkeiten eingeschränkt sind und das Gefühl haben, dass wir die Situation nicht mehr kontrollieren können.

Kann es jetzt zu einem Lagerkoller kommen?

Ja und das ist garnicht unwahrscheinlich. Viele wurden ja von der Situation komplett überrascht und jetzt heißt es erst mal neu organisieren.

Wie können wir uns jetzt organsieren?

Am besten mit der Familie daheim zusammensetzen und für Strukturen sorgen. Jeder soll ansprechen was ihm wichtig ist und dann bekommt auch jeder Aufgaben zugeteilt. Am besten wäre es den Tagesablauf so wie er vorher war, so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Also etwa mit einem gemeinsamen Frühstück, dann folgt die Arbeit im Home-Office oder die Hausaufgaben und am Nachmittag gemeinsame Spiele oder ähnliches. 

Auch Bewegung ist wichtig!

Das schüttet Glückshormone aus und reduziert Stress. Du kannst dir etwa die Musik einschalten und tanzen oder ihr stellt euch gemeinsam einen Traininsplan zusammen. Es ist auch gut, um einfach mal runterzukommen.

Wie gehe ich mit den Kindern um?

Versuche in einer leichten und ruhigen Sprache zu erklären was los ist. Bleib entspannt und vermittle das auch den Kindern. Erkläre auch die Möglichkeiten die ihr jetzt habt. Also gemeinsames Spielen zum Beispiel.

Worauf sollte ich achten, wenn ich alleine bin?

Jetzt kannst du dir überlegen was du immer schon mit deiner Me-Time anfangen wolltest. Sport, ein feines Bad, Kochen...jetzt ist die Zeit es anzugehen!

Sind Videochats wichtig?

Ja! So kannst du dich weiterhin mit deinen Freunden austauschen. Soziale Kontake sind wichtig.





18.03. | Wie die Beziehung mit Home-Office und Co. nicht in die Brüche geht...


Dazu hat uns Sexpertin Barbara Balldini einige Tipps gegeben:


17.03. | Schwangerschaft


Martina Ballon ist Frauenärztin in Klagenfurt und hat uns die Antworten zu den wichtigsten Fragen über Corona & Schwangerschaft gegeben:


17.03. | Die wichtigsten Fragen rund um die Mobilität


Generell appelliert der Mobilitätsclub an das Verantwortungsbewusstsein aller, sich an die beschlossenen Maßnahmen zu halten – nicht nur zum Selbstschutz, sondern auch zum Schutz anderer Personen.  Der ÖAMTC-Jurist stellt klar:

"In diesem Zusammenhang sollte man sich genau überlegen, ob ein Aufenthalt im Freien wirklich notwendig ist – oder ob man ihn doch lieber vermeidet und damit zur Eindämmung des Virus beiträgt"

Wie bei den Öffis ist auch diese Nutzung zu den genannten Zwecken erlaubt.

Ja, es sind alle Mobilitätsarten erlaubt, wobei der Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum reduziert werden sollte. Also ist es derzeit besser, mit dem eigenen Auto, Motorrad, Roller, Fahrrad oder zu Fuß dringende Wege zu erledigen als mit dem Taxi oder den Öffis.

Gassigehen mit dem Hund und Spaziergänge (alleine oder mit Personen, mit denen man zusammen wohnt) sind erlaubt. Man darf allerdings nicht mit den Öffis zum Spaziergang "anreisen".

Eine solche Fahrt ist nach Auskunft der Polizei zulässig, sofern dabei nur Kontakt zu Personen aus dem gemeinsamen Haushalt besteht bzw. der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird.

Analog zum Spazierengehen ist auch das Radfahren unter den genannten Voraussetzungen erlaubt.

Sportstätten wie Fitnessstudios oder Kletterparks sind geschlossen. Man darf – unter den gleichen Voraussetzungen wie beim Spazierengehen – aber weiterhin Skateboarden, Inlineskaten, Laufen usw.

Ja, Sportgeräte dürfen unter den vorgenannten Voraussetzungen im Freien benutzt werden.

Aus rechtlicher Sicht spricht hier wohl nichts dagegen, sofern es den genannten Zwecken dient. Aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt der ÖAMTC, vorab Rücksprache mit dem Anbieter hinsichtlich der Einhaltung von Hygienemaßnahmen zu halten und sich nach einem Gebrauch unbedingt die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren.

In einigen Städten wie Wien, Linz, Graz, Innsbruck, Bregenz und auch Klagenfurt, wird die Einhaltung der Regelung nicht mehr kontrolliert bzw. ist diese außer Kraft gesetzt worden. Der ÖAMTC hat die anderen Städte und Gemeinden aufgefordert, diesen Beispielen zu folgen.

Dazu gibt es keine genaue Regelung.

Ja, Kfz-Werkstätten sind vom grundsätzlichen Aufenthaltsverbot an öffentlichen Orten ausdrücklich ausgenommen – ebenso übrigens die Tankstellen.

Die rechtlichen Fristen sind einzuhalten, von Änderungen ist hier derzeit nicht auszugehen. Werkstätten dürfen zu diesem Zweck aufgesucht werden, allerdings haben die Betriebe in der Regel auf "Notbetrieb" umgestellt. Überprüft werden dann nur "Notfälle", also Kfz mit einer Plakette am Ende der Gültigkeit.

Das Außenministerium empfiehlt, von Fahrten ins Ausland Abstand zu nehmen. Aufgrund der angespannten Situation besteht die Gefahr, dass eine Rückreise nicht mehr möglich ist. Bei dringendem Bedarf sollte man sich individuell und kurzfristig über die aktuelle Situation bei der Service-Hotline des Bundesministeriums für Europäische und internationale Angelegenheiten unter +43 (0) 50 11 50-0 informieren. Gleiches gilt für Reisen aus beruflichen Gründen.

16.03. | Kinderpsychologe klärt auf


Wie erklären wir die aktuelle Situation unserem Kind? Und wie übertragen wir unsere Sorgen nicht auf die Kleinen? Wir haben darüber mit Kinderpsychologe Wilfried Gfrerer in der Antenne Drivetime gesprochen. Die Sendung gibt's hier zum Nachhören:


16.03. | Fragen zum Thema Ausgangsbeschränkung


Rainer Dionisio von der Polizei Kärnten klärt die wichtigsten Fragen rund um die seit 16.03.2020 geltenden Ausgangsbeschränkungen:


Darf ich raus? Detailfragen im Überblick


Parks sind keine Sperrzonen. Laufen gehen, spazieren oder eine Gassirunde mit dem Hund sind auch erlaubt. Allerdings nur alleine oder mit Personen mit denen du zusammenlebst. Dasselbe gilt für Radfahren. Eine große Kärntentour solltest du jetzt nicht machen. Gegen eine kleine Ausfahrt ist aber nichts einzuwenden. Mountainbiken solltest du jetzt ganz bleiben lassen, weil es einfach zu gefährlich ist. Das gilt auch für Motorradfahrten oder Skitouren.

Fischen gehen alleine ist auch in Ordnung. Außerdem darfst du alleine in deinen Schrebergarten gehen, dort aber keine Partys schmeißen. 

Es ist auch oft die Frage gekommen, ob der Partner noch besucht werden darf: generell darfst du jeden sehen der mit dir in einem gemeinsamen Haushalt wohnt. Streng genommen ist das also ein nein, wenn ihr nicht zusammenwohnt.

Wenn Kinder im Spiel sind wäre es am besten, wenn sie jetzt mal bei einem Elternteil bleiben.


13.03. | Konsumentenschutz und Corona


All eure Fragen zum Konsumentenschutz hat Konsumentenschützer Mario Drussnitzer (Leiter von der Arbeiterkammer Villach) für euch beantwortet:


13.03. | Schulschließungen und Corona


Wir haben eure Fragen zum Thema Schule und Corona Bildungsdirektor Robert Klinglmair gestellt. Hier findet ihr alle Antworten zum Nachhören!


Coronavirus und Arbeitsrecht


Wir haben der Expertin Lena Muttonen von der Arbeiterkammer Villach deine Fragen rund ums Arbeitsrecht gestellt. Hier kannst du alles nachhören. Wir haben alle Antworten auch noch einmal schön übersichtlich für dich zusammengefasst.



Kann der Dienstgeber den Dienstnehmer einfach in Urlaub schicken?

Nein. Urlaub braucht immer eine Übereinkunft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ohne Übereinkunft geht das also nicht.

Darf ich Pflegeurlaub nehmen, wenn ich keine Betreuung für mein Kind habe?

Nein. Wenn das Kind nicht krank ist, gibt es auch keinen Pflegeurlaub. Es wird ja auch wie angekündigt Betreuungsmöglichkeiten geben. Sollte es das nicht der Fall sein, dann muss es eine Freistellung und eine Entgeltdortzahlung geben.


Die Schulen schließen, aber Lehrer müssen zur Betreuung in die Schule. Kann ich daheim bleiben, wenn ich mich deshalb unwohl fühle?

Hier gilt es sich jeden Einzelfall anzuschauen. Generell darf niemand eigenmächtig daheim bleiben, außer es besteht wirklich ein Grund dafür. Das wäre zB wenn ein Kollege krank ist. 



Was ist mit Dienstleistern wie Friseuren und Co. Müssen die arbeiten gehen? Sie sind ja auch mit vielen Menschen in Kontakt!

Ja die müssen arbeiten gehen. Sie haben ja auch einen Arbeitsvertrag. Auch hier gilt: daheimbleiben geht nur mit einem trifftigen Grund. 

Wie schaut's aus mit arbeiten an der Kassa und in einem Großraumbüro? Muss der Dienstgeber was zum Schutz zur Verfügung stellen?

Auch das ist im Einzelfall zu beurteilen. Genrell muss der Arbeitgeber aber Schutzmaßnahmen treffen, um die Dienstgeber zu schützen. Dazu könnne etwa gratis Desinfektionsmittel gehören.

Kann der Chef mich zum Arzt schicken?

Nein! Sollte es wirklich einen Verdacht auf Corona geben, müsst ihr aber über einen Arztbesuch reden. Hier hast du auch als Dienstnehmer die Pflicht deinen Chef zu informieren.

Kann ich eine Dienstreise verweigern?

Ja! Geht die Dienstreise in ein Sperrgebiet kannst du sie verweigern. Das gilt zB bie Reisen nach Italien. 

Ich fahre jeden Tag mit dem Zug in die Arbeit und da ist ja auch viel los. Darf ich wegen der Ansteckungsgefahr daheim bleiben?

Nein. Du kannst nicht einfach selbst entscheiden, dass du daheim bleibst. Du kannst aber mit deinem Chef darüber reden, ob ihr die Arbeitszeiten ändern könnt. Dann musst du nicht in den Stoßzeiten im Zug sitzen. Vielleicht ist ja auch Homeoffice möglich.

Ich arbeite in der Gastro und weil nichts los ist, schickt mit der Chef früher heim. Jetzt habe ich Minusstunden. Ist das okay?

Nein! Hier muss es eine Vereinbarung zwischen dem Dienstgeber und dem Dienstnehmer geben! Der Chef kann niemanden dazu zwingen früher heimzugehen.

Darf mir der Arbeitgeber meinen Urlaub im Ausland verbieten?

Nein! Außer es ist ein gefährdetes Gebiet für das es eine Warnung gibt. Wenn du dort krank wirst hast du keinen Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung-

Weil beim Arzt jetzt so viel los ist, brauche ich dort länger. Kann der Arbeitgeber mir jetzt Probleme machen?

Nein! Du darfst in der Arbeitszeit zum Arzt gehen. Lass dir am besten eine Bestätigung mitgeben, dass du dort warst.

Ich arbeite in einer Schulkantine und die hat jetzt zu. Kann ich versetzt werden?

Das kommt auf deinen Dienstvertrag an. In dem steht, ob du versetzbar bist. Bist du nicht versetzbar, liegt ein Dienstverhinderungsgrund vor.

Die Kindergärten sind geschlossen. Muss ich jetzt trotzdem den ganzen Monat dafür bezahlen?

Dazu gibt's noch keine Infos. Laut Expertin wird wohl bald eine Regelung kommen.

Schulschließungen


Dennis de la Gala aus der Antenne Drivetime und Corinna Kuttnigg aus der Antenne Newsredaktion haben am Mittwoch, 11.03., die wichtigsten Fragen zum Thema "Schulschließung" geklärt.

Hier kannst du alle Antworten nachhören:

Corona und Arbeitsrecht


Christoph Lorber von der Arbeiterkammer Kärnten klärt über die häufigsten Fragen auf:

Corona-Verdacht - Wann es Sinn macht sich testen zu lassen:



Viele Menschem mit Fieber und Husten machen sich derzeit sorgen, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Der medizinische Krisenstab der Stadt Wien hat folgende Verhaltensregeln für den Verdachtsfall ausgegeben:

Wer Husten hat und Kontakt zu einer Person hatte, bei der das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde, sollte sich testen lassen. Ebenso, wenn man Husten hat und in einer Region war, wo laufend neue Fälle auftreten, ohne dass man genau die Quelle kennt. Ein Test ist besonders dann sinnvoll, wenn diese Kriterien zutreffen, man älter ist oder eine chronische Grunderkrankung hat. 

Personen ohne Symptome, egal woher sie kommen oder mit wem sie Kontakt hatten. In diesem Fall ist ein negativer Test nur eine Momentaufnahme. Er sagt nur, dass man momentan nicht ansteckend ist. Wenn man sich angesteckt hat, kann es nämlich bis zu 14 Tage dauern, bis man krank und ansteckend wird - und erst dann können die Viren im Nasen-Rachen-Abstrich nachgewiesen werden. 

Der medizinische Krisenstab rät allgemein bei Symptomen wie Fieber und Husten: zu Hause bleiben und ins Bett legen. Es sollte ausreichend getrunken und unbedingt ein Taschentuch vorgehalten werden, wenn man husten muss. Das Taschentuch muss anschließend umgehend entsorgt werden - oder man niest in die Ellenbeuge. Danach muss man unbedingt die Hände waschen. Wenn jemand anderer in der Nähe ist, dann wegdrehen. Räume müssen ausreichend gelüftet werden. Um eine Ansteckung möglichst zu vermeiden, genügt es, wenn einem eine Person kurz alles Notwendige bringt. Wer Atembeschwerden bekommt, soll umgehend das Gesundheitstelefon 1450 anrufen. 

Auch wenn man in einem Risikogebiet war, ist es wahrscheinlicher, dass man an einem grippalen Infekt leidet als an dem neuen Coronavirus. Hat man nur Schnupfen, soll man zunächst einmal abwarten, ob es einem nicht nach zwei bis drei Tagen wieder besser geht. Sollte auch Husten dazukommen und man hatte in der betroffenen Region doch Kontakt zu vielen Menschen, dann 1450 anrufen, damit der Ärztefunkdienst zur erkrankten Person kommen kann. Wenn notwendig, wird von diesem Arzt ein Nasen-Rachen-Abstrich veranlasst.


Kostenlose Info-Hotline


Die AGES-Infoline steht für deine Fragen 24 Stunden am Tag unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung - auch bei der Gesundheitshotline unter 1450 kannst du alle Fragen stellen, die dich zu dem Virus beschäftigen.

Quelle: Kleine Zeitung

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