Corona Regeln in Kärnten

Das gilt kärntenweit

KÄRNtenWEITE Verschärfungen AB FREITAG 19.11.


Ausnahmen sind z.B. der Sitzplatz in der Gastronomie, Nassbereiche (z.b. Duschen) oder auch die Bedienung eines Fitnessgeräts.

Im privaten Auto gilt KEINE allgemeine Maskenpflicht. In Taxis, privaten Reisebussen und allen öffentlichen Verkehrsmitteln sind FFP2-Masken alleridngs verpflichtend.


Lockdown für alle ohne 2G ab Montag 15.11.


Der "Lockdown für Ungeimpfte" wird in der Nacht auf Montag österreichweit in Kraft treten.  Damit dürfen Österreicherinnen und Österreicher ohne 2G-Nachweis ihre Wohnung nur aus den schon von früheren Lockdowns bekannten Gründen verlassen - also etwa für notwendige Besorgungen, den Weg zur Arbeit oder zur körperlichen und psychischen Erholung. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf.

Die in der Verordnung vorgesehenen Maßnahmen bilden einen Mindestrahmen, die Länder können strengere Regeln erlassen. Am Sonntag beraten die Landeshauptleute mit der Bundesregierung in einer Videokonferenz über Maßnahmen zur Eindämmung der aktuell stark steigenden Infektionszahlen. 


Die wichtigsten Regeln im Überblick:

Die Gründe zum Verlassen der Wohnung für Ungeimpfte sind schon aus früheren Lockdowns bekannt:


Für wen gilt der Lockdown nicht?

Für alle, die nachweisen können, dass von ihnen keine große epidemiologische Gefahr ausgeht. Dazu gehören Menschen, die bereits zwei Mal geimpft sind oder eine Coronainfektion durchgemacht haben und einmal geimpft sind. Ein Genesungsnachweis oder Absonderungsbescheid gilt ohne zusätzlicher Impfung 180 Tage als 2G-Nachweis. Kinder unter 12 Jahren müssen keinen Nachweis bringen - für sie gilt der Lockdown nicht. Erleichterungen gibt es auch für jene  Personen, die mit ihrer Impfung bereits begonnen, aber noch nicht alle  dafür nötigen Impfdosen erhalten haben. Sie können sich mit PCR-Tests aus dem Lockdown "freitesten". Für Kinder von 12 - 15 Jahre gilt der Ninja Pass als 2G Nachweis.


Was gilt in Öffentlichen Verkehrsmitteln?

Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen und Zügen stehen allen offen, allerdings herrscht FFP2-Maskenpflicht. Seilbahnen sind während des Lockdowns für Ungeimpfte nicht zugänglich: Zugang haben am Montag nur Menschen mit 2G-Nachweis. Das gilt auch für Reisebusse und Ausflugsschiffe. Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf nicht mitfahren.


Was gilt in Geschäften und beim Frisör?

In allen Betriebsstätten, also Geschäften oder Dienstleistungsbetrieben gilt die "2G-Pflicht". Wer nicht geimpft ist oder keinen Genesungsnachweis hat, darf ab Montag also nicht mehr ins Schuhgeschäft oder zum Frisör. Ausgenommen sind nur Orte der Grundversorgung, wie Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Post etc. Dort dürfen auch Menschen ohne 2G-Nachweis weiterhin einkaufen. Überall herrscht FFP2-Maskenpflicht.


Was gilt in Restaurants und Lokalen?

In Restaurants, Lokalen und Bars gibt auch weiterhin "2G-Pflicht". Nur Geimpfte und Genesene dürfen eingelassen werden. Das gilt auch für Diskos, Clubs, Tanzlokale. Vorbestellte Speisen dürfen auch ohne Nachweis abgeholt werden. Eine Ausnahme von der 2G-Pflicht besteht in Speisesälen in Kranken- oder Kuranstalten und betriebsinternen Kantinen.


Was gilt in Hotels?

In sämtliche Beherbergungsbetriebe dürfen nur Menschen eingelassen werden, die geimpft oder genesen sind. Wer jetzt bereits eingecheckt ist, darf für die bereits vereinbarte Dauer bleiben. Auch bei unaufschiebbaren beruflichen Gründen darf man weiterhin ohne 2G-Nachweis im Hotel übernachten. Dann ist aber zumindest ein aktueller Test verpflichtend.


Was gilt für Sportstätten wie Schwimmbäder oder Fitnesscenter?

Auch in allen Sportstätten gilt: Eintritt nur für Geimpfte und Genesene. Für Spitzensportler im Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt als Ausnahme auch ein 3G-Nachweis.


Was gilt für Freizeit- und Kultureinrichtungen?

Egal ob in Tanzschulen oder Kinos, Museen oder Tierparks, Wettbüros oder auch Bordelle: Überall gilt jetzt 2G.


Was gilt für den Arbeitsplatz?

Der Arbeitsplatz ist im Lockdown für Ungeimpfte die große Ausnahme: Hier ist weiterhin ein 3G-Nachweis zulässig. In epidemiologisch besonders ungünstigen Bereichen und im Umgang mit vulnerablen Personengruppen besteht eine grundsätzliche 2G-Pflicht.


Strenge 2G Kontrollen

Der Lockdown für Ungeimpfte soll streng kontrolliert werden. Bei jeder Kontrolle - etwa auch Verkehrskontrollen - soll laut Mückstein ermittelt werden, ob der Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände rechtmäßig ist.

"Der Lockdown ist keine Empfehlung, sondern eine Anordnung", sagt auch Innenminister Karl Nehmammer. Es soll so umfangreich kontrolliert werden, wie noch nie: "Ab morgen muss jeder sich klar sein, dass er von der Polizei kontrolliert werden kann", so Nehammer. In jedem Bezirk wird es zwei zusätzliche Streifen geben, die sich ausschließlich mit den Kontrollen beschäftigen.

Kontrollen im privaten Raum wird es nicht geben. Trotzdem betont Nehammer: "Es ist sinnvoll, richtig und wichtig, die Maßnahmen umzusetzen, auch wenn die Polizei nicht in die eigenen vier Wände kann."


Weitere Maßnahmen wie eine umfassende FFP2-Maskenpflicht oder Homeoffice-Empfehlungen wurden am Sonntag nicht beschlossen.

Quelle: Kleine Zeitung

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