Black Friday

So sparst du wirklich

Die Schnäppchenzeit ist wieder eröffnet. Am 23.11. ist "Black Friday" und am 26.11. "Cyber Monday".

Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA. Dort findet der Mega-Shopping-Tag jedes Jahr am Freitag nach Thanksgiving statt. Der Tag soll den Start in ein Familienwochenende und den Beginn der Weihnachtseinkaufszeit darstellen.

Geschäfte locken in den USA mit bis zu minus 90 % und auch bei uns sind bis zu minus 70 % drin. Während der Einkaufstag in den USA zum Großteil in Geschäften stattfindet, spielt in Europa das Online-Shopping auch eine große Rolle. Die Angebote werden speziell von jungem Publikum genutzt - als Möglichkeit die ersten Weihnachtsgeschenke zu kaufen

WORAUF DU ACHTEN SOLLTEST:

Es ist wichtig Preise zu vergleichen. -50 Prozent auf den UVP also den Unverbindlichen Verkaufspreis klingt nach einem super Angebot, der UVP ist aber nur ganz selten der wirkliche Verkaufspreis und so sparst du dir in Wirklichkeit oft nur zwischen 10 und 20 Prozent.

Vorsicht auch bei Online-Angeboten, speziell zu solchen Anlässen sind viele Betrugs-Internetseiten online – enorm tiefe Preise locken auf die gefälschten Seiten und das Angebot ist zeitlich begrenzt und zwingt so zu einer raschen und oft unüberlegten Überweisung – Ware kommt dann aber keine an. Wenn du Opfer eines solchen Betrugs geworden bist, solltest du unbedingt alle Zahlungsdokumente sammeln und den Fall bei der Polizei anzeigen.

Solche Internet-Betrugsfälle haben sich in den letzten 4 Jahren verfünffacht – von rund 3.000 auf über 15.000

Bei Käufen im Internet muss die Übertragung persönlicher Daten verschlüsselt sein. Erkennbar ist das in der Regel an dem Kürzel "https://" in der Adresszeile des Browsers und einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste.

Du solltest dich im Impressum erkundigen, wenn möglich einen österreichischen Händler wählen und schauen ob es eine sichere und zertifizierte Zahlungsvariante gibt

FAKTEN ZUM BLACK FRIDAY

Dass es in den USA im Kampf ums beste Angebot keine Rücksicht gibt, zeigt der „Black Friday Todeszähler“. Klingt außergewöhlich, ist es auch. Die Internet-Seite zählt alle Fälle seit 2005 mit, bei denen jemand beim Einkaufen an diesem Tag ums Leben gekommen ist oder so schwer verletzt wurde, dass er Fall in der Zeitung gestanden ist. Und die Liste ist lang – 10 Todesopfer und 111 Verletzte waren es in den letzten 12 Jahren. Dabei sind Verkäufer zu Tode getrampelt und Personen beim Parkplatz-Besetzen überfahren worden. Die meisten Verletzten hat es bei Pfefferspray-Attacken im Streit um Waren gegeben.

Zwei kalifornische Frauen campierten tatsächlich 22 Tage vor einem BestBuy, um die ersten zu sein, welche sich die besten Schnäppchen aussuchen können. Ihre Hoffnung: Einen günstigen TV zu kaufen.

Jedes Jahr werden in den USA über 50 Milliarden Dollar an diesem einen Tag umgesetzt.

Dem Handel in Österreich bringen die beiden Tage (Black Friday 23.11. und Cyber Monday 26.11) zwar über 100 Mio. Euro - das ist aber wegen der ganzen Rabatte gar nicht so viel - es geht aber in erster Linie darum, so Kunden anzulocken, die später Stammkunden werden könnten

Elektrogeräte, Haushaltsgeräte, Schuhe, Kleidung und Kosmetik werden an diesen Tagen am meisten gekauft.


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