Betrugsmasche Corona

Zoom und Telefon im Visier

Cyberbetrug über Zoom


Aktuell nutzen viele die Videokonferenz App Zoom. Das ruft auch mehr Kriminelle auf den Plan. Einige registieren eine Domain die "Zoom" im Namen hat und geben diese Seite dann als das Original aus. Seit Jahresbeginn wurden rund 1.700 solcher Domains registiriert. Mindestens 4 Prozent davon wollen den Nutzern Passwörter entlocken und somit an ihre Daten kommen. 

Auch schädliche ".exe"-Files mit Zoom im Filenamen - etwa “zoom-us-zoom_##########.exe” - sind laut derzeit vermehrt im Umlauf. Werden sie ausgeführt, werden die Rechner für weitere Angriffe geöffnet.

Daneben nimmt auch das so genannte "Zoom-Bombing" zu. Dabei verschaffen sich nicht autorisierte Nutzer Zugang zu Online-Meetings und belästigen Teilnehmer mit pornographischen Aufnahmen oder Schimpftiraden.

Betrug per Telefon


Betrüger nutzen den Coronavirus jetzt für eine neue Masche. Sie rufen vorwiegend bei älteren Menschen an und behaupten, dass ein Verwandter mit dem Corona-Virus im Krankenhaus liegt. Sie geben sich auch  als Arzt aus und fordern dann Geld oder Wertgegenstände für die Behandlung. 

Immer wieder geben sich die Betrüger auch als Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten aus und sprechen von einer angeblichen Corona-Infektion in ihrem Umfeld. Auch dadurch wollen sie an ihre Bankdaten kommen. 

Die Arbeiterkammer rät bei solchen Anrufen immer misstrauisch zu sein. Geben sie auch nie einfach per Telefon oder Mail ihre Bankdaten bekannt.

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