Bahnübergänge als Gefahr

So werden Bahnübergänge gesichert

Immer wieder kommt es auch in Kärnten zu Verkehrsunfällen auf Bahnübergängen, so wie zuletzt Ende August in Wolfsberg oder Anfang September in Bodensdorf.

Aufgrund dieser Vorfälle stellen viele sich die Frage, wie darüber entschieden wird, welche Sicherungen an den Bahnübergängen angebracht werden.

Paragraph 5 der Eisenbahnkreuzungsverordnung 2012 sagt, dass bei JEDEM EINZELFALL die Behörde (das Land Kärnten) entscheiden muss, welche Art der Sicherung an einen Bahnübergang gebaut wird.

Bis 2024 sollen die Behörden von Bund und Ländern österreichweit rund 5000 unbeschrankte Kreuzungen mit Straßen überprüft und im Idealfall bis 2029 mit Schranken gesichert, oder wenn nötig aufgelassen haben. 

Es gibt 5 verschiedene Arten von Sicherung:

1. Gewährleisten des erforderlichen Sichtraumes
2. Abgabe akustischer Signale vom Schienenfahrzeug 
3. Lichtzeichen (Ampel)
4. Lichtzeichen mit Schranken oder
5. Bewachung

Welche Sicherung ist die Richtige?

Bei der Entscheidung kommt es auf die Verkehrsdichte, das gefahrene Tempo vor Ort und auf topografische und bauliche Begebenheiten an (ob da zum Beispiel Bäume oder Sträucher stehen).

Kosten der neuen Anlage führen oft zu streit

Über die Kosten einer neuen Anlage müssen sich Bahnbetreiber und Straßenerhalter einigen. Einigen sie sich nicht, müssen beide Parteien die Hälfte übernehmen – dazu kommen aber auch noch die Betriebskosten. 

Crashsimulation der ÖBB:

Tipps des Verkehrsministeriums zu richtigem Verhalten an Eisenbahnkreuzungen

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