Appcheck | HATER

Bob Al-Greene/mashable.com

Das etwas andere Tinder

Langsame Autofahrer, leere Handyakkus oder Star Wars. Nicht jeder mag diese Dinge, viele hassen sie sogar. Wenn Hass wirklich verbindet, sollte man doch auch seinen Traumpartner auf diese Weise kennenlernen können, oder?  Wenn auch du mittlerweile schon genug von Tinder, Lovoo und Co. hast, wirst du dich über diese neue Datingapp freuen. Wir haben uns „Hater“ für dich näher angesehen. 

Worum geht’s dabei?

Ziel ist es, durch gemeinsame Abneigungen den richtigen Partner zu finden. Was im ersten Moment vielleicht etwas komisch klingt, kann durchaus funktionieren. Sobald du die App runtergeladen hast, wirst du nach der Anmeldung dazu aufgefordert, Dinge zu benennen, die dich richtig nerven. Du kannst da insgesamt ca. 2500 Schlagwörter hin und her wischen. Nach links, wenn du eine Sache gar nicht leiden kannst, sowie beispielsweise Katzenhaare oder dreckige Badezimmer. Nach rechts wischt du dann, wenn du eine Sache magst, so wie Pizza oder Hunde. Dieses Prinzip kennst du ja ohnehin schon von Tinder.

GEMEINSAM HATEN

Je mehr Überschneidungen du mit einem anderen User hast, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dir als potenzieller Flirt- oder in diesem Falle Hate-Partner angezeigt wird. Alles Weitere läuft wie bei Tinder. Du kannst dem angezeigten User ein Like geben, wenn er dir gefällt. Gibt er dir ein Like zurück, öffnet sich ein Chatfenster und ihr könnt ungestört lästern.

Die App ist zudem kostenlos und außerdem wird die Kommunikation bei der ersten Kontaktaufnahme erleichtert, da sofort Themen angesprochen werden, die euch beide verbinden. 

Der Entwickler Brendan Alper über die Entstehung seiner APP 

Das  Beste noch zum Schluss. Wenn du deine English-Skills etwas aufwerten willst, ist „Hater“ genau das Richtige für dich. Die App ist gerade erst auf den Markt gekommen und ist deswegen auch noch nicht in andere Sprachen übersetzt worden.  Die Kontakte, die du darin findest, sind dafür umso internationaler. Aber keine Angst, auch Österreicher benutzen die App bereits. 

Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall. Wir wünschen dir viele Matches und schönes, gemeinsames haten!

Hater Appcheck

Wie wichtig sind gemeinsame Hass-Interessen in einer Beziehung?

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