"Anfangs kam wenig von der EU"

Karoline Edtstadler im Antenne-Interview

"Das Verhalten der EU am Anfang der Krise benote ich mit einem Genügend, dann wurde es zu einem Befriedigend und jetzt gibt es Luft nach oben", das sagt Europaministerin Karoline Edtstadler am Freitag (05.06.) im Interview mit Antenne Kärnten- Programmchef Timm Bodner. 

Weiters werde sie in Brüssel weiter den sparsamen Kurs Österreichs in punkto finanzieller Hilfen, der von anderen Ländern scharf kritisiert wird, verteidigen und fortführen.

Die Kritik aus dem Nachbarland, dass der europäische Geist und die Grundwerte verletzt würden, weil die Grenze zu Italien mit heutigem Stand noch geschlossen bleibt, sieht sie anders. "Es gibt in Italien nach wie vor Regionen mit hohen Covid 19- Zahlen. "Wir möchten, dass die Menschen sicher in den Urlaub und wieder heimkommen."

Edtstadler, in deren Verantwortungsbereich auch die Verfassung fällt, verteidigt auch das teils harte Vorgehen in der Corona- Zeit. "Wir haben alles dafür getan, dass Lösungen verfassungskofrom sind. Manche Grundrechte mussten aber eingeschränkt werden."

Aktuell arbeitet sie auch am Transparenzpaket. Das Ziel lautet: "Das Amtsgeheimnis soll fallen."

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