Alternativen zu Whatsapp

Die besten Messenger im Überblick

Neue Nutzungsbedingungen bei whatsapp

Wer WhatsApp regelmäßig nutzt, hat bestimmt die geänderten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie gesehen und vielleicht auch akzeptiert. Doch was ändert sich? Facebook will die Daten von WhatApp nutzen - zum Beispiel für Werbezwecke. Bis 8. Februar hast du Zeit, diesen Änderungen zuzustimmen. Danach ist eine Verwendung des Messenger-Dienstes ohne Zustimmung offenbar nicht mehr möglich.


Telegram


Eine der bekanntesten Alternativen zu WhatsApp ist Telegram. Diesen Messenger kannst du problemlos auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen und die App gibt es für alle gängigen Betriebssysteme. Gleich wie bei Whatsapp kannst Gruppen- und Privat-Chats erstellen und Nachrichten, Fotos, Videos und andere Dateien versenden. Der Vorteil: Du kannst Nachrichten nach einer gewissen Zeit automatisch löschen, außerdem können Nachrichten nicht kopiert oder weitergeleitet werden. Auch die Löschfunktion funktioniert ohne zeitliches Limit - du kannst also Nachrichten löschen, die schon Monate alt sind und das ohne, dass der Empfänger das sieht.


Wire


Wire lässt sich nicht ohne Angabe eines Namens und einer Handynummer oder E-Mail-Adresse nutzen. Da Wire übergreifend auf Smartphone und Rechner genutzt werden kann, werden Nachrichteninhalte verschlüsselt auf Servern zwischengespeichert, bis diese zugestellt sind. Die Kontakte synchronisiert der Messenger, indem er verschlüsselte Telefonnummern aus dem eigenen Kontaktbuch verwendet. Das ist jedoch freiwillig – auch ohne Zugriff aufs Adressbuch lässt sich Wire nutzen. In jedem Chat kann für einzelne Nachrichten separat die Selbstzerstörung in mehreren Zeitstufen gewählt werden.

Auf mögliche Drittanbieterdienste z.B. von Youtube oder Spotify wird ebenfalls in der Datenschutzerklärung hingewiesen. Für deren mögliche Datennutzung seien die jeweiligen Anbieter verantwortlich. Auf diese Features sollten Sie verzichten, wenn Sie nicht wollen, dass die Unternehmen möglicherweise Daten erhalten.


Skype


Um Skype nutzen zu können, benötigen Sie ein Konto bei Microsoft. Dazu sind eine E-Mail-Adresse oder eine Handynummer erforderlich. Sie können sich auch eine E-Mail-Adresse von Microsoft einrichten lassen. Ob andere Skype-Nutzer Ihre personenbezogenen Daten zu Gesicht bekommen, können Sie einstellen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es nur, wenn Sie eine "private Unterhaltung" führen. Die steht ausschließlich für einen weiteren Chat-Teilnehmer und nicht für Gruppen zur Verfügung. Die Inhalte der normalen Chats werden von Skype auf Servern gespeichert. Allerdings geht Microsoft weder in der Datenschutzerklärung noch in der Skype-Hilfe explizit darauf ein, wie diese Daten gespeichert werden (ob verschlüsselt oder nicht) und wo die entsprechenden Server stehen.


Signal


Wer Signal nutzen möchte, kommt um die Angabe der eigenen Telefonnummer nicht herum. Auch ein Nutzername wird verlangt – hier gibt sich der Messenger aber auch mit der Angabe eines Pseudonyms oder sogar einem Emoji zufrieden. Wer den Zugriff auf die Kontakte nicht erlaubt, muss die Telefonnummer des Empfängers per Hand eintippen. Alle Chats sind standardmäßig Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der Anbieter der Verschlüsselungstechnik, Open Whisper Systems, stellt keine Datenschutzerklärung auf Deutsch zur Verfügung. Das Unternehmen sitzt in den USA. Das Verschwinden einzelner Nachrichten kann pro Chat in unterschiedlichen Zeitstufen aktiviert werden und wirkt sich dann auf alle künftigen Nachrichten dieses Chats aus.

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