Regeln für den Schulstart

So geht es im September in die Schule

"Alles läuft wie geplant"


Anfang August hat der Bildungsminister Heinz Faßmann, Pläne für den Schulstart im September präsentiert - am Mittwoch hat er ein Update gegeben. Das Ergebnis: die Pläne konnten gut umgesetzt werden.


Aus „alles gurgelt“ wird „alles spült“


Ab dem Schulstart wird es in den österreichischen Schulen statt den Gurgel-Tests, PCR-Mundspül-Tests geben

Der Gurgel-Test wäre ein „Eigentor“ – weil beim Gurgeln Aerosole ausgestoßen werden. Beim Mundspülen passiert das nicht.

Was gibt es zum Spül-Test zu wissen?


 

Damit schon am Test-Tag positive Schüler herausgefiltert werden, wird zugleich auch ein Antigen-Schnelltest gemacht. 

Also: Die Kinder haben Montag einen PCR- und einen Antigen-Test. Der dritte Test (wieder ein Antigen-Test) findet dann am Mittwoch statt. 


Sicherheits-Phase verlängert


Um Infektionen durch Reise-Rückkehrer, etc. zu verhindern, wird in den ersten drei Schulwochen noch aufmerksamer reagiert - zuerst sollte diese Phase nur zwei Wochen dauern.

Sprich: Auch geimpfte Schüler/Lehrer werden getestet, im Schulgebäude herrscht Maskenpflicht (am Platz kann sie abgenommen werden) und es wird „mehr Tests geben“.

Danach gilt grundsätzlich die 3-G-Regel - allerdings kann es je nach Corona-Lage zu regionalen Verschärfungen in den Bundesländern kommen.


Gibt es den Ninja-Pass noch?


Ja, die Ergebnisse werden weiter in den Pass eingetragen und sind damit „Eintrittstickets“ für die Schüler. Wer am Wochenende etwas unternehmen möchte, der muss am Freitag/Samstag, in die Teststraße. Die Sticker von PCR- und Anti-Gen-Tests werden unterschiedliche Farben haben.

 

Ist der Spül-Test die einzige Maßnahme?


 Nein, es ist ein 4-Stufen-Plan präsentiert worden. Testen ist Maßnahme Nummer eins.

Außerdem soll es zwei Vorwarn-Systeme geben. Einmal werden Abwasser-Proben aus rund 160 Kläranlagen genommen – das Ganze soll regelmäßig passieren und so werden fast 75 Prozent der Schüler-Population erreicht.

Zudem werden 300 Schulen, österreichweit laufend ihre Infektions-Zahlen melden. Sie sind dann ein gewisser Richtwert und auch Beispiele für die Situationen in den Schulen.

Der letzte Punkt sind Luftreiniger. Das Lüften ist zwar effektiver, einfacher und günstiger und wird auch in den Fokus gerückt, aber in Klassenräumen die schlecht belüftet werden können, sollen eigene Luftreiniger aufgestellt werden, damit die Infektionsgefahr sinkt.

 

Werden geimpfte Schüler/Lehrer auch noch getestet?


Nein, der Plan wäre, dass Schüler und Lehrer, die schon geimpft sind, nur in der dreiwöchigen Sicherheits-Phase getestet werden, dann gilt die 3G-Regel.

 

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