Achtung Sonnenbrand

Was wirklich vor der Sonne schützt

Wir hören ja so einiges zum Thema Haut und Sonne. Doch was ist wahr und was falsch? 6 Mythen im Antenne-Check:


Mythos 1 - Unter dem Sonnenschirm bekomme ich keinen Sonnenbrand

Falsch! Sonnenschirme lassen auch UV-Licht durch.

Mythos 2 - Im Schatten bekomme ich keinen Sonnenbrand

Stimmt nicht. Selbst an bewölkten Tagen gelangen immer noch bis zu 50% der UV-Strahlung auf die Haut.

Mythos 3 - T-Shirts halten die Sonne vom Körper ab

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass ein T-Shirt vor Sonnenstrahlen schützt, weil kein Licht durch den Stoff dringt. Tatsächlich lässt ein einfaches, helles – vielleicht sogar noch nasses – Shirt die Sonnenstrahlen nahezu ungefiltert durch.

Mythos 4 - Autoscheiben schützen vor UV-Strahlen

Teils-teils: Vor UV-B-Strahlung bist du im Auto gut geschützt. Darum bekommst du im Auto keinen Sonnenbrand. Seitenscheiben lassen aber die UV-A-Strahlung fast ungehindert durch. Die verursacht vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs. D.h. bei langen Autofahrten an langärmelige Kleidung denken.

Mythos 5 - Im Wasser bekommen wir schneller einen Sonnenbrand

Stimmt. Die UV-B-Strahlen gefährden unsere Haut im Wasser, da ihre Kraft bis kurz unter die Wasseroberfläche reicht. Auf dem Wasser, zum Beispiel auf der Luftmatratze, oder am Wasser im Liegestuhl vervielfacht sich die UV-Strahlung durch Reflektionen sogar noch.

Mythos 6 - Wasserfeste Sonnencreme brauch ich nicht nachschmieren

Wenn eine Sonnencreme wasserfest ist, heisst es, dass ich damit auch ins Wasser gehen kann und auch im Wasser vor Sonnenbrand geschützt bin. ABER: Nach dem Baden heißt es auf alle Fälle nachschmieren. Durch das Wasser, die Bewegungen, Schwitzen und das Abtrocknen wird der Sonnenschutz abgetragen und muss erneuert werden.

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