40.000€ Strafe für Souvenirs

Vorsicht bei Andenken aus dem Urlaub

Wenn du deiner Familie und deinen Freunden gerne eine Kleinigkeit aus  dem Urlaub mitbringst, solltest du dir in Zukunft lieber ganz genau  überlegen, welches Mitbringsel du kaufst. So ein kleines Andenken kann  nämlich ganz schön teuer werden,

Oftmals Genehmigung nötig – sonst sogar Freiheitsstrafe möglich

Das Kaufen von Produkten aus Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind, ist strafbar. Ein illegales Einführen in die EU bringt Strafen von bis zu 40.000 Euro und Freiheitsentzug bis zu zwei Jahren mit sich. Über 35.000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind durch das Washingtoner  Artenschutzabkommen CITES geschützt – der Handel wird kontrolliert und   wo nötig eingeschränkt bzw. gänzlich verboten. Für die Einfuhr zwar  geschützter, aber erlaubter Souvenirs, benötigst du eine gültige CITES-Ausfuhrbewilligung des Herkunftslandes sowie eine   Einfuhrgenehmigung.

Erkundige dich also unbedingt vorab, für welche Produkte ein generelles Ausfuhrverbot  besteht und für welche du eine Bewilligung benötigst.



Dafür brauchst du eine Bewilligung

Auch  bei Kunst und Antiquitäten ist Vorsicht geboten – diese dürfen in  den  meisten Ländern nur mit spezieller Genehmigung mitgenommen werden.

Achtung: Auch unter Muscheln und Schnecken, die du am Strand sammelst können geschützte Arten sein. 



Das ist generell verboten 



Bei erlaubten Souvenirs Zollfreigrenzen beachten: 430 Euro bei Flugreisen

Diese Souvenirs kannst du ohne Bedenken mitnehmen: 

Achtung: Bei  der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern dürfen Waren für den persönlichen   Gebrauch im Wert von maximal 430 Euro bei Flugreisenden bzw. maximal  300  Euro bei anderen Reisenden zollfrei eingeführt werden. Du solltest  dir die Rechnungen aufheben, sonst werden die Souvenirs vom Zoll  geschätzt.

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