1 Jahr nach dem Unwetter

So sieht es im Gail- und Lesachtal aus

Die schwerste Unwetter-Katastrophe seit über 50 Jahren


Ende Oktober 2018 ist Sturmtief Vaia über Kärnten gezogen und hat viel Zerstörung angerichtet. Besonders das Gail- und Lesachtal sind schlimm getroffen worden. 

Nach dem Dammbruch in Waidegg ist der Ort Rattendorf unter Wasser gestanden. Rund 40 Familien mussten mitten in der Nacht ihre Häuser verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Schafe eines Landwirts sind von den Wassermassen mitgerissen und getötet worden.
 Viele Häuser waren überschwemmt und jede Menge Arbeitsgeräte in den Schuppen sind vernichtet worden.

Die Bewohner im Lesachtal sind nach einer Sturm-Nacht munter geworden und haben ihren Augen nicht getraut. Überall sind Bäume kreuz und quer gelegen. Ein Stück der Bundesstraße ist weggerissen worden und das Tal war tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. 


Zum Glück „nur“ Sachschaden

Darüber sind sich alle Betroffenen einig: „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“. Es ist zwar ein Schaden von 250 Millionen Euro entstanden, es ist aber niemand schwer verletzt worden.
 Anders beim letzten ähnlich schweren Unwetter: In den Jahren 1965/66 sind in Kärnten 24 Menschen ums Leben gekommen.

 

Wie geht es den Betroffenen heute?

Das wollten wir herausfinden und deshalb haben wir Kärnten Reporterin Corinna Kuttnigg ins Gail- und Lesachtal geschickt. Sie war überrascht von so viel Zuversicht. Alle haben wieder ein Lächeln auf den Lippen gehabt und waren trotz allem zu Scherzen aufgelegt. 

ALLE GESPRÄCHE KANNST DU HIER NACHHÖREN.




Roland aus Rattendorf


"Das Wasser steigt so schnell wie in einer Badewanne", das hat uns Roland vor einem Jahr erzählt. Wie er und seine Familie die schwere Zeit gemeistert haben und wie er seinen kleinen Kindern später einmal von der Unwetter-Katastrophe erzählen wird, hörst du hier. 




Feuerwehrkommandant Markus Lopez


In der Nacht der Unwetter-Katastrophe war Markus einer der Helfer. Im Antenne Interview erinnert er sich daran, wie es vor einem Jahr an der Gail ausgeschaut hat und erklärt uns, wie es heute aussieht.




Noah aus rattendorf


Als der Damm gebrochen ist, hat er noch die Schulbank gedrückt. Jetzt ist er fleißiger Arbeiter bei den Dammarbeiten im Gailtal. Er erzählt uns im Interview, wie es vorangeht.




Christian aus dem Lesachtal


Er arbeitet beim Tourismusverband und zeigt uns, wo die Straße weggerissen worden ist und wie viele Baumstämme noch immer kreuz und quer liegen.

Tags