Album der Woche

ZARA LARSSON – So Good

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„Vieles von dem, was Larsson ausmacht, liegt an ihrer Fähigkeit, sich perfekt in einen Song einzufügen. Sie ist ein gesangliches Chamäleon“, so schreibt es das Magazin GQ. Es ist ein Talent, das es ihr ermöglicht, mühelos von Electro-Pop-Diva-Style (wie bei „Never Forget You”) auf Rihanna-esken Barbardos-Slang umzuschalten (wie bei „Lush Life“).

Ihr stimmliche Vielseitigkeit kommt ihr angesichts dem breiten Genre-Mix ihres Albums gelegen, das zwar stark im Pop verwurzelt ist, aber Einflüsse aus zahlreichen verwandten Musikstilen wie R&B, Dancehall, UK House und EDM enthält. Die von MNEK produzierte Single „Ain’t My Fault“ ist ein straighter Pop-Banger, das von Monsters & Strangerz produzierte „I Would Like” ist ein clubtaugliche Mélange aus House-Synths und bouncender Elektro-Percussion. Beim Nineties-R&B-beeinflusste „So Good“ (featuring Ty Dolla $ign) und auf der erhebenden Ballade „What They Say” kann die Sängerin ihre sanftere Seite zeigen, soulful und entschleunigt. „Meine Vision war es, eine brauchbare Anzahl an großartigen Songs anzusammeln, auf die ich stehe, und dann daran weiter zu arbeiten”, sagt sie über „So Good“, das in Zusammenarbeit mit Stargate, Charlie Puth, The Monsters & Strangerz, MNEK, Livvi Franc, J Hart, MACK und X-plicit entstand.

„Es ist ganz klar Pop, aber es gibt auch einige rhythmische Songs, einige Dance-Songs und einige Balladen. Ich versuche nicht, den Leuten zu beweisen, dass ich schon super erwachsen bin, so im Sinne von: ‚Hey, schaut her, ich kann echt sexy Songs machen‘. Die Musik zeigt einfach nur, wer ich bin und was ich mag.“ Im September war Zara auf dem Cover des NME, im Artikel hieß es über das Album: „Hier wird das Thema Coming-of-Age nicht glorifiziert, die Songs klingen nur nach einer coolen, selbstbewussten Frau, die ihr Leben lebt“. „Ich liebe diese Songs aus tiefstem Herzen“, sag Larsson. „Wenn ich sie nicht selbst gesungen hätte, wären sie definitiv auf meiner Spotify-Playlist.“

 


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