Tipps & Tricks für Pollen-Allergiker

Was ihr gegen eine Pollenallergie tun könnt…

Rund 15% der Steirer leiden an einer Pollenallergie! Doch es muss nicht immer ein Leidensweg sein – mit unseren Tipps könnt ihr die Symptome wenigstens ein bisschen lindern:

 

1. Aufenthalt in geschlossenen Räumen

So komisch das klingt, aber während der höchsten Pollenkonzentration ist es durchaus ratsam, sich drinnen aufzuhalten. Nicht vergessen: Fenster schließen, damit von draußen auch wirklich keine Pollen reinkommen!

 

2. Pollenfilter für‘s Auto

Eine Niesattacke während des Autofahrens kann nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein. Pollenfilter sollten für jedes Auto verfügbar sein, sofern sie nicht bereits serienmäßig eingebaut sind. Aber auch hier nicht vergessen: Fenster schließen, damit von außen nichts reinkommt!

 

3. Pollenschutzgitter

Falls ihr das Fenster nicht einfach so schließen könnt oder wollt (z. B. weil ihr regelmäßig frische Luft braucht), könnt ihr euch auch ein spezielles Pollenschutzgitter montieren lassen. Es verhindert das Eindringen von 90% der Pollen, schränkt den Luftaustausch aber nur geringfügig ein.

 

4. Luftreiniger

Auch ein Luftreiniger kann die Luft säubern und von Pollen entfernen. Der hohe Anschaffungspreis macht sich in dem Fall wirklich bezahlt.

 

5. Sport nur nach dem Regen

Schon ein kurzer Regenschauer reicht aus, um die Luft von den Pollen reinzuwaschen. Die Freude darüber währt aber meistens ebenfalls nur kurz, deshalb: Wirklich gleich nach dem Regen trainieren gehen!

 

6. Urlaub auf den Bergen oder an der Küste

Mit steigender Seehöhe nimmt die Pollenbelastung ab, daher lohnt sich für Pollenallergiker ein Urlaub auf den Bergen. An der Küste sind ebenfalls weniger Pollen unterwegs.

 

7. Rasen mähen

Oder mähen lassen! Dann müsst ihr nicht einmal beim Stutzen die Partikel einatmen. Rasen kurz halten ist jedenfalls wichtig, damit die Gräser nicht zum Blühen kommen.

 

8. Wasser trinken

Viel Wasser hält die Schleimhäute feucht und macht sie weniger reizbar als trockene Schleimhäute. Besonders Mineralwasser mit Magnesium ist empfehlenswert. Auch eine Gesichtsdusche mit Wasser kann für etwas Entspannung sorgen.

 

9. Kein Alkohol

Alkohol erweitert die Gefäße, das betrifft auch die Nasenschleimhaut. Deshalb: Finger weg vom Alkohol während der Allergiesaison!

 

10. Kein Zigarettenrauch

Auch das Rauchen (sowohl aktiv als auch passiv) kann das Entstehen von Allergien begünstigen und die Symptome verschlimmern. Greift während der Pollensaison seltener oder am besten gar nicht zu Zigaretten!

 

11. Tragen Sie eine Sonnenbrille (und Hut)

Sonnenbrillen haben zwei positive Effekte: Sie halten einen Teil der Pollen von euren Augen fern und schützen eure bereits irritierte Augenschleimhaut, die während der allergischen Reaktion lichtempfindlicher ist als sonst. Auch ein Hut mit breiter Krempe kann helfen.

 

12. Wäsche nicht im Freien trocknen

Hängt die Wäsche nicht draußen auf, da das feuchte Gewebe Pollen noch besser auffängt und damit eine Reaktion provozieren kann (z. B. Juckreiz). Falls ihr nicht umhinkommt, eure Wäsche draußen aufzuhängen, bügelt eure Kleidung – durch die Hitze werden die meisten Allergene zerstört.

 

13. Keine Pollen-Kleidung im Schlafzimmer

Pollen lagern sich auf der Kleidung und auf den Haaren ab. Daher ist es wichtig, die Kleidung nicht in den Schlafräumen zu lagern und die Haare zu waschen, bevor ihr euch ins Bett legt.

 

14. Nasenspülungen, «Nasendusche»

Mit einer Kochsalzlösung zwei bis drei Esslöffel Salz in einem Liter lauwarmem Wasser auflösen und damit die Nase spülen, dies befreit euch umgehend vom allergischen Schnupfen.

 

15. Staubsaugen

Achtet beim Kauf eines Staubsaugers darauf, dass er einen speziellen Feinstaubfilter hat. Filtertüte nicht selbst ausleeren!

 

16. Sauna und Vitamine

Zur Stärkung des Immunsystems muss besonders Vitamin C in verstärktem Maße zugeführt werden. Nehmt unbedingt rohes Sauerkraut, Paprika, Tomaten und Grapefruit in euer Nahrungsprogramm auf.

 

17. Richtig essen macht immun

Ihr braucht täglich 10 Milligramm Zink und 50 Mikrogramm Selen. Ebenso wichtig ist Magnesium. Ein paar Tipps von uns: Meeresfische, Vollkornprodukte, Soja, ungeschälten Reis, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Weizenkeime.

 

18. Kräutermischungen

Zu gleichen Teilen Melisse, Buchsbaumblätter, Johanniskraut, Gelbwurzel und Kuhschelle mischen (oder in der Apotheke mischen lassen) und täglich als Tee trinken oder zur Inhalation verwenden. Auch ein Kräuterbad kann die Beschwerden lindern. Dazu einfach 10 Tropfen Eukalyptus- oder Teebaumöl, 5 Tropfen Pfefferminzöl und 5 EL Speiseöl mischen und ins Badewasser geben.

 

19. Kneipp-Kur

Die Badewanne zur Hälfte mit kaltem Wasser füllen und einige Minuten im Storchenschritt waten. Vorsicht Rutschgefahr! Danach die Füße nicht abtrocknen, sondern durch Laufen oder Bewegen aufheizen. Die Füße sollten vor Beginn warm sein.

 

20. Gegen Niesattacken: Wasserdampf

Solltet ihr aus dem Niesen einmal gar nicht herauskommen, atmet am besten Wasserdampf ein – das hilft! Aber bitte nicht zu hastig, sonst kann es sein, dass ihr noch öfter niesen müsst. Ruhige Atemzüge machen, dann kann nichts passieren.

 

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